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Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Österreich steigen 2024

Berichterstattung weltweit

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) in Österreich werden 2024 laut Globalschätzung der Statistik Austria rund 16,6 Milliarden EUR betragen – das entspricht einer Steigerung von rund 1,06 Milliarden EUR gegenüber dem Vorjahr.

Wie Statistik Austria bekannt gab, werden die FuE-Aufwendungen damit voraussichtlich 3,34 Prozent des nominellen Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreichen. Mit diesem Wert wird Österreich bereits zum elften Mal in Folge den europäischen Zielwert von 3 Prozent übertreffen.

Der gesamte staatliche Sektor (Bund und Bundesländer) macht 2024 etwa 34 Prozent (5,6 Mrd. EUR) der gesamten Aufwendungen aus. Auf den Bund entfallen mit ca. 27,8 Prozent (4,6 Mrd. Euro) der gesamten FuE-Aufwendungen der größte Teil der staatlichen Aufwendungen. Gegenüber dem Jahr 2023 haben sich damit die Ausgaben des Bundes für FuE um ca. 10 Porzent erhöht. Die Bundesländerausgaben werden 2024 mit rund 702 Millionen EUR um rund 8 Prozent oder 56,4 Millionen EUR höher ausfallen als im Jahr 2023.

Unternehmen werden im Jahr 2024 voraussichtlich etwa die Hälfte (8,4 Mrd.EUR) der FuE-Ausgaben in Österreich finanzieren.  Ausgaben aus dem Ausland (vor allem ausländische Unternehmen) werden in Österreich voraussichtlich FuE in der Höhe von ca. 2,6 Milliarden EUR (16 Prozent) finanzieren.

Die Schätzung für das Jahr 2024 steht im Hinblick auf die weitere Entwicklung der gesamten Weltwirtschaft weiterhin unter besonderer Unsicherheit.

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Quelle: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Österreich Themen: Förderung

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