BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung
Kooperation International
 

1. Kurzprofil

Kopenhagen ist der wichtigste Wirtschaftsstandort Dänemarks. Die im Jahr 2000 eröffnete Öresundverbindung unterstützt Kopenhagens Stellung als Eingangstor zu Skandinavien und darüber hinaus zur gesamten Ostsee. Der Cluster Kopenhagen erstreckt sich über den Großraum Kopenhagen hinaus auf die südschwedischen Städte Malmö und Lund. Zusammen werden sie durch die infrastrukturell ermöglichte Nähe zur Öresund Region zusammengefasst. 
Die Schwerpunkte des Clusters liegen in den Bereichen Informations- und KommunikationstechnologienLebenswissenschaften sowie Umwelttechnologien

Die Region erstreckt sich über 21.000 km² und zählt ungefähr 3.500.000 Einwohner. 260.000 Angestellte arbeiten in den 12 Universitäten, 34 Krankenhäusern (davon 11 Universitätskliniken) und 7 Science Parks, die etwa 1.000 Unternehmen beherbergen. Deren Netzwerke und Kooperationen bieten vorbildliche Standortvoraussetzungen für Forschung, Bildung und Wirtschaft. 
Die Region profitiert vor allem von der unmittelbaren Nähe zwischen Science Parks und Universitäten. So können Netzwerke mit Synergien für innovative Forschungsinstitute und Spin-offs entstehen, die die Zusammenarbeit zwischen Forschung & Entwicklung und Venture- Capital-Gesellschaften begünstigen. 

Das als skandinavisches Bildungszentrum geltende Kopenhagen besitzt laut der Studie World investment prospects to 2011 des Economist die weltweit wirtschaftsfreundlichsten Bedingungen. Paris, London und Frankfurt sind vom Kopenhagener Flughafen aus in unter zwei Stunden zu erreichen. Die direkte Öresundverbindung nach Schweden und Schiffsverbindungen nach Lübeck, Hamburg sowie in andere europäische Städte schaffen Nähe für Akteure der Wirtschaft und Forschung im und zum Cluster. Hinzu kommt der Vorteil skandinavischer Standorte, dass nahezu alle Arbeitskräfte fließend Englisch sprechen und in vielen Fällen weitere Fremdsprachen beherrschen. 
Weltbekannte Unternehmen aus allen drei Stärkefeldern des Clusters haben Niederlassungen am Standort und können mit 150.000 Studierenden der regionalen Universitäten zusammenarbeiten. Die beiden größten Bildungsinstitutionen sind die Lund University (LU) und die University of Copenhagen (UC). Beide gehören zu den besten 100 universitären Bildungsinstitutionen weltweit. Die University of Copenhagen rangiert sogar unter den Top 50. 
Insgesamt wird die Clusterstruktur neben einigen großen Konzernen hauptsächlich durch viele kleine und mittlere Unternehmen geprägt. Internationale Weltmarktführer wie Siemens, MicrosoftIBM, Cisco und Coca Cola aber auch führende dänische Pharmazieunternehmen, wie Novo NordiskAstella Pharma A/S oder Pfizer Denmark unterhalten Niederlassungen im Cluster. Diese Standortvorteile nutzen hunderte Unternehmen aus den Lebenswissenschaften, dem IKT-Bereich und den Umwelttechnologien.

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2. Internationale Anziehungskraft

Als „Brückenkopf“ zu Skandinavien und der baltischen Region ist die Infrastruktur im Großraum Kopenhagen vielfältig ausgebaut. Die wichtigsten Straßen und Zugverbindungen des Landes laufen sternförmig auf den Verkehrsknotenpunkt Dänemarks zu. Der Nahverkehr innerhalb der 500.000 Einwohner umfassenden Stadt wird durch Kopenhagens Straßenbahn S-tog sowie die 2002 eingeweihte Metro sichergestellt. 
Die Verbindung der dänischen Clusterregion mit dem schwedischen Festland wird vor allem durch die Öresundbrücke ermöglicht. Auf ihr überwinden seit der Jahrtausendwende täglich ca. 70.000 Menschen den Sund, die natürliche Grenze beider Länder. Jährlich werden 6 Millionen Autos, 340.000 LKW, 47.500 Personenzüge sowie 6.900 Güterzüge vom Betreiber gezählt, die diese alternative Verbindung zum Fährbetrieb zwischen Kopenhagen und Malmö nutzen.
Der Copenhagen Malmö Port (CMP) ist der zweitgrößte skandinavische Hafen. 2001 aus einer Kooperation der Häfen beider Städte entstanden, beschäftigt er heute ca. 400 Angestellte und kann einen Umsatz von ca. 80 Millionen Euro vorweisen. Rund 15 Millionen Tonnen Schiffsfracht werden hier jedes Jahr umgeschlagen. 
395.000 Tonnen Luftfracht wurden 2007 hingegen über den nahe am Cluster gelegenen Kopenhagener Flughafen und den damit verbundenen Airport Business Park (pdf-Dokument) abgewickelt. 

Laut der Studie OECD – Main Science and Technology Indicators 2012/2 investierten Dänemark und Schweden im Jahr 2011 3,09% bzw. 3,37% ihres BIPs in Forschung & Entwicklung. Nahezu zwei Drittel dieser Investitionen stammen aus der Industrie. Zusammenfassend bleibt für die gesamten dänischen F&E-Ausgaben eine starke Konzentration auf den Cluster Kopenhagen/Öresund Region festzustellen. Rund 65% der privaten und öffentlichen F&E-Ausgaben in Dänemark entfallen auf Programme wissensbasierter Unternehmen und höherer Bildungsinstitutionen im Cluster.

Seit 1998 wachsen die Venture-Capital-Ausgaben in Dänemark schneller als in vergleichbaren Ländern. Dabei wird besonders in die Felder Informations- und KommunikationstechnologienLebenswissenschaften sowie Umwelttechnologien investiert. Im Jahr 2005 entfielen 53% aller Venture-Capital-Ausgaben auf die Lebenswissenschaften und 30% wurden im Bereich IKT investiert. 
Zusätzlich hat seit 1998 eine Verlagerung der Investitionen nach Entwicklungsphasen der Unternehmen stattgefunden. Die Venture-Capital- Ausgaben für Start-ups sind seitdem von 14% bis 2005 auf 48% angestiegen, während die Venture-Capital-Investitionen für spätere Entwicklungsphasen von 73% auf 39% zurückgingen. 

Neben der hohen Sprachkompetenz der Arbeitskräfte im Cluster sprechen laut World Competitiveness Yearbook 2009 des IMD unkomplizierte Bedingungen für Unternehmensniederlassungen, eine F&E freundliche Steuerpolitik, hohe Produktivität auf dem dänischen Arbeitsmarkt und eine besondere Lebensqualität für die hohe Anziehungskraft des Standorts. Die kulturellen Angebote der Clusterregion Kopenhagen/Öresund Region sind ebenso vielfältig und können den Arbeitern und Einwohnern eine familienfreundliche Umgebung bieten. Nach Auswertungen des UN Human Development Report 2013 zählen Dänemark (15.) und Schweden (7.) zu den Top 20 Nationen mit der höchsten Lebensqualität.

In der von der Weltbank veröffentlichten Rangliste „Ease of doing business“ platzierte sich Dänemark 2013 auf dem fünften Platz.

Im Juni 2014 findet das zweijährliche Euroscience Open Foum (ESOF) in Kopenhagen statt. Unter anderem werden dort die Themen Gesundheitsgesellschaft und grüne Wirtschaft interdisziplinär und gesamteuropäisch diskutiert.

Geographische Verteilung von privaten und öffentlichen F&E-Ausgaben in Dänemark
Geographische Verteilung von privaten (links) und öffentlichen F&E-Ausgaben (rechts) in Dänemark (Quelle: The Danish Institute for Studies in Research and Research Policy)

3. Thematische Stärkefelder

Grundsätzlich ist der Cluster in drei große Innovationsfelder, die gleichzeitig auch die stärksten F&E-Sektoren darstellen, zu unterteilen. Die folgenden Stärken der Region werden durch den aufkommenden Wirtschaftssektor Creative Industries (Kreativwirtschaft) ergänzt. 

Im Medicon Valley, dem stärksten Innovationsfeld, existieren mittlerweile fast 500 Unternehmen. 200 Life Sciences Unternehmen sind in F&E und/oder Produktionsbereichen aktiv. Einheitliche Regularien zur Realisierung von klinischen Studien zogen bereits Mitte der 90er Jahre internationale Investoren und Unternehmer an. Die Effektivität in den Kooperationen von Wirtschaft, Krankenhäusern und Universitäten sowie öffentlichen Forschungseinrichtungen ermöglichten Zugang zu hochqualifiziertem Personal in dieser wirtschaftsfreundlichen Region. Gegenwärtig zählt Medicon Valley zu den stärksten Life Sciences Clustern in Europa. Trotz des großen Geschäftspotenzials haben sich dort bisher nur wenige deutsche MedTech-Unternehmen niedergelassen. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind:

Der IKT Cluster zählt mehr als 100 Unternehmen und wächst stetig durch zunehmende Präsenz von Weltmarktführern. Projekte zur Weiterentwicklung der Region werden von der Organisation Cluster 55° koordiniert. Die Cluster 55° Region bietet das größte IKT-Arbeitskräfteangebot in Skandinavien. Mehr als 100.000 Menschen arbeiten in diesem Wirtschafts- und Forschungssektor. Die größten Stärkefelder der Region sind:

  • Wireless Technologies
  • Photonics/Semiconductors
  • Nano- und Mikrotechnologien sowie Akustische Technologien
  • Softwareentwicklung

Der Copenhagen Cleantech Cluster nimmt durch seine Kompetenz, Größe und Innovationskraft eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Umwelttechnologien ein. Ungefähr 40 Firmen und Institute beteiligen sich an der Clusterinitiative, die bis 2013 zweihundert Mitglieder haben soll. Weitere Ziele sind sowohl die Schaffung von 1000 neuen Arbeitsplätzen und zehn Public Private Partnerships (PPPs) als auch die Zusammenarbeit mit 15 internationalen Cleantech-Clustern. Dafür steht ein 30 Millionen Budget der EU und der dänischen Regierung zur Verfügung. Der Cleantech-Sektor des Kopenhagener Clusters besitzt eine hohe Diversifizierung, bietet Zugang zu attraktiven Test- und Demonstrationsmöglichkeiten und eröffnet vielfältige Chancen für die Finanzierung von Projekten. Der Copenhagen Cleantech Cluster kann den Unternehmen laut Economist Intelligence Unit konstante Standortbedingungen unabhängig von umweltpolitischen Veränderungen im Land garantieren. Der Fokus der rund 420 im Clustergebiet ansässigen Firmen und damit von über 50 Prozent aller dänischen Cleantech-Unternehmen liegt auf den Gebieten:

  • Windenergie
  • Bioenergie
  • Stromnetze
  • Elektrische Fahrzeuge
  • Ökologische Gebäudetechniken
  • Brennstoffzellen
  • Rohstoff- und Ressourceneffizienz

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4. Akteure und Netzwerke

Die beiden größten Universitäten in Skandinavien sind die Lund University (LU) und die University of Copenhagen (UC). Beide liegen in der Clusterregion Kopenhagen/ Öresund und bilden zusammen mit zahlreichen weiteren Bildungsinstitutionen die akademische Basis des Kooperationsraumes von Kopenhagen und der Öresund Region.
150.000 Studierende gibt es im Clustergebiet, von denen 45.000 im größten Bereich, den Lebenswissenschaften, ausgebildet werden. Weitere wichtige Universitäten und Forschungseinrichtungen am Standort sind:

Die Präsenz von qualifizierten Arbeitskräften hat neben anderen Standortfaktoren zur Niederlassung von Global Players mit eigenen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen im Cluster Kopenhagen/Öresund Region geführt. Zu den größten und international bekanntesten Unternehmen, die am Standort in F&E investieren, gehören:

Im Cluster gibt es über 50 Venture-Capital-Netzwerke, -Organisationen und -Verbände. Die wichtigsten Akteure mit Investitionen am Standort sind:

Die Dachorganisation Danish Venture Capital Association (DVCA) vereint viele dieser Venture-Capital-Gesellschaften.
Ein weiteres Netzwerk für Investoren, Unternehmer und Forschungsinstitutionen stellt Connect Denmark dar. Connect Denmark bietet kostenfreie Beratungsservices sowie Events für Unternehmer an.
Im Vordergrund der Arbeiten der beiden Clusterorganisationen Copenhagen Capacity und Skäne Region steht die internationale Förderung der Region sowie die Anwerbung und Bindung ausländischer Unternehmen. Ihre Dienstleistungen können sie allen ausländischen Unternehmen kostenlos anbieten. Diese reichen von der Bereitstellung detaillierter Wirtschaftsinformationen über den Zugang zu einem ausgedehnten Netz von Beratern, Behörden und Unternehmen bis hin zu unabhängigen Kostenkalkulation sowie Standortinstrumenten, Wissensvermittlung und praktischer Unterstützung während des gesamten Investmentprozesses.

Das Life Science Ambassador Programme ist nach eigenen Angaben die größte internationale Clusterinitiative. Das Programm wurde von der Medicon Valley Alliance (MVA), dem Verband der Life Sciences Kopenhagen, aufgelegt und verfolgt das Ziel, Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus den weltweit führenden Life Sciences Clustern zu vernetzen. Dies soll über den Austausch von Botschaftern zwischen den einzelnen Clustern gelingen. Mitglieder der Initiative haben mit den Botschaftern einen festen, kompetenten Ansprechpartner für potenzielle Kooperationen in jedem teilnehmenden Cluster. Die MVA hat in einem ersten Schritt Botschafter mit dem Life Sciences Cluster Kobe-Kasai (Japan) ausgetauscht, um die positiven Effekte einer engeren Vernetzung zu belegen. 2009 wurde die Kooperation auf Cluster in Vancouver, Seoul und Israel ausgedehnt. Bis 2020 sollen Botschafter des Life Science Ambassador Programms in allen wichtigen Life Science Regionen der Welt vertreten sein. Erste Ergebnisse bestätigen die positiven Auswirkungen der Clusterinitiative.

Als internationales Clusternetzwerk präsentiert sich das 2009 in Kopenhagen gegründete International Cleantech Network (ICN). Ziel des ICN ist es unter anderem, Synergieeffekte zwischen den einzelnen Clustern aufzuzeigen und Kooperationen zu fördern. Mit dem Research Triangle Park in North Carolina und dem Cluster Singapur gehören mittlerweile 12 Cluster zum Netzwerk, darunter auch der Cluster Erneuerbare Energien in Hamburg.

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5. Bildung, Qualifikation und Fachkräfte

Die Arbeitsbedingungen in Dänemark werden auch über die exzellenten Sprachkenntnisse der Einwohner und die Flexibilität der Arbeitnehmer hinaus als sehr gut bewertet. Die dänische Arbeitsproduktivität rangiert auf Platz 12 des World Competitiveness Yearbook 2013. Bezüglich der Motivation konnte das IMD sogar den weltweit besten Wert für dänische Arbeitnehmer feststellen. Exzellente Standortbedingungen für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft erfordern einen Pool qualifizierter Mitarbeiter. Dieser Talentpool wird im Cluster Kopenhagen durch insgesamt 150.000 Studierende und ungefähr 260.000 Arbeitnehmer gewährleistet. 
Im Medicon Valley arbeiten etwa 44.000 Arbeitnehmer im privaten Life Science Sektor. Es gibt 10.000 Forscher und 45.000 Studierende, von denen etwa 7.000 jährlich ihr Studium abschließen. Insgesamt sind 2.600 Doktoranten in einschlägigen Fachrichtungen an den Universitäten des Clusters in Kopenhagen und Lund eingeschrieben.
Im Sektor IKT sind derzeit über 100.000 Angestellte tätig. Das Stärkefeld der Region umfasst eine wachsende Anzahl von Unternehmen mit Bedarf an neuen Arbeitskräften. Diese starteten bereits mit Hilfe von Cluster 55° Initiativen zur Rekrutierung potentieller IT-Talente aus dem Ausland. Im Mai 2008 wurde die Initiative im der Öresund Region nahe gelegenen Polen gestartet. Der Cluster 55° bietet schon jetzt das größte IKT-Arbeitskräfteangebot in Skandinavien. Gegenwärtig studieren rund 1.600 Menschen an der IT University of Copenhagen. 32 % dieser Studierenden kommen aus dem Ausland und 295 Absolventen schlossen im Jahr 2007 ihren Studiengang ab.
Das Bildungsniveau im Großraum Kopenhagen ist insgesamt höher als in der gesamten Öresund Region und Dänemark. Im Jahr 2003 besaßen 32,5 % der 25 bis 64-Jährigen im Cluster Kopenhagen einen Hochschulabschluss.

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6. Entwicklungsdynamik

Seit dem beginnenden Wachstum der Lebenswissenschaften Mitte der 1990er Jahre entwickelt sich der Cluster Kopenhagen zu einer der größten Biotechnologieregionen in Europa. Heute umfasst das  Medicon Valley ein dichtes Netz aus Universitäten, Krankenhäusern und Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences, Biotech, Medtech und Pharma. Viele davon sind auch in der Forschung aktiv. 
Insgesamt stellt die Region Kopenhagen/Öresund mit den beiden weiteren Stärkefeldern Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Umwelttechnologien den wichtigsten Cluster in Skandinavien dar. Die regionalen Stärken im Bereich der IKT sollen zukünftig durch Cluster 55° weiter ausgebaut werden, um sich im europäischen Standortwettbewerb behaupten zu können. Die Präsenz ausgezeichneter Bildungsinstitutionen zusammen mit führenden Unternehmen bestätigt diesen Trend. Das Feld Creative/Entertainment wächst stetig und wird sich voraussichtlich zu einem vierten Eckpfeiler dieser Wirtschafts- und Forschungsregion entwickeln.
Es bestehen zahlreiche Initiativen der kompetenzspezifischen Clustervertretungen Medicon Valley, Cluster 55° und Copenhagen Cleantech Cluster. Die dänischen und südschwedischen Clusterorganisationen Copenhagen Capacity und Skäne Region zielen in Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft und Forschung darauf ab, den Cluster zur führenden Biotechnologieregion in Europa zu machen.
Im Dezember 2009 fand in Kopenhagen die UN Klimakonferenz statt. Bis 2025 soll Kopenhagen als weltweit erste Hauptstadt kohlendioxidfrei werden. 
Als Eingangstor zu Nordeuropa bietet die Region vielfältige Transportmöglichkeiten und eine stark entwickelte Infrastruktur. Mit Planung der festen Überquerung des Fehmarnbelts werden die logistischen Möglichkeiten zwischen Deutschland und Dänemark noch erweitert. Die Fertigstellung der Querung 2018 würde zusätzliche Attraktivität für den Clusterstandort Kopenhagen/Öresund Region bedeuten. 

Computergraphik einer Schrägseilbrücke über den Fehmarnbelt. Eine Brücke ist eine mögliche Variante der zukünftigen festen Querung über den Fehmarnbelt.
Computergraphik einer Schrägseilbrücke über den Fehmarnbelt. Eine Brücke ist eine mögliche Variante der zukünftigen festen Querung über den Fehmarnbelt. (Quelle: obs/Destination Fehmarnbelt)
Redaktion: 28.08.13, von: Philipp Clemens, Nils Demetry, VDI Technologiezentrum GmbH