Frankreich: Allianz zwischen den Akteuren der Digitalwissenschaften und -technologien (ALLISTENE) ergänzt die Reform der französischen Forschungslandschaft
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Die Allianzen haben zum Ziel, die bisher zwischen den jeweiligen Akteuren festzustellende "Abschottung" durch Koordinierung ihrer Aktivitäten und die Entwicklung von partnerschaftlichem Geist getragener Initiativen zu überwinden.
Für den Bereich "Digitalwissenschaften und -technologien" ordnet ALLISTENE die 6 Schlüsselakteure der französischen Forschung einander zu:
- die "Conférence des Directeurs d' Ecoles et Formations d' Ingénieurs"(C.D.E.F.I.)
- das "Commisssariat à l' Energie Atomique" (C.E.A.)
- das "Centre national de recherche scientifique" (C.N.R.S.)
- die "Conférence des présidents d' universités" (C.P.U.)
- das "Institut National de Recherche en Informatique et en Automatique" (INRIA)
- das "Institut Télécom".
Valérie Pécresse betonte am 17.12.2009 in diesem Zusammenhang, dass die Konkretisierung von ALLISTENE erst durch die (Re-) Strukturierung des C.N.R.S. in Institute, insbesondere durch die Schaffung eines CNRS-Instituts für Informatikwissenschaften und ihre Interaktionen (INS21) möglich wurde. Sie erwartet von ALLISTENE einen entscheidenden Beitrag zu der wissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung Frankreichs und darüber hinaus der Europäischen Union.
Die Aufgaben von ALLISTENE sind:
- die Programmkoordinierung
- die Ausarbeitung nationaler Programme
- die Stärkung der Partnerschaften und Synergien zwischen allen Beteiligten (einschließlich der Wirtschaft) auf der Grundlage der nationalen Prioritäten und Programme
- das Hineintragen der nationalen Prioritäten und Programme in die verschiedenen einschlägigen europäischen Initiativen
- die Koordinierung der Innovationspolitik und der wirtschaftlichen Verwertung von Forschungsergebnisse der an einer Partnerschaft beteiligten Akteure
- Erarbeitung eines Vorschlags für eine nationale S.T.I.-Politik unter Berücksichtigung der Querbezüge mit anderen Disziplinen, den in Betracht kommenden Industriezweigen (Software; Elektronik; Telekommunikation) und den anderen Allianzen.
In dem kürzlichen Erfolg bei der Projektausschreibung des "Institut européen de technologie" (I.E.T.), für die von französischer Seite die Projektkoordinierung bei INRIA lag, sieht die Forschungsministerin eine Ermutigung, die gegenseitige Öffnung zwischen den Operateuren der Forschung und der Industrie weiter zu betreiben.
Das unter der obigen Internetanschrift zur Verfügung stehende Pressekommuniqué vom 17.12.2009 enthält Hinweise auf die Arbeitsschritte von ALLISTENE in den ersten Monaten des Jahres 2010.
Quelle: www.recherche.gouv.fr
Redaktion: 21.12.09, von: Dr. Hermann Schmitz-Wenzel, DFGWT
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