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Delegation aus Teheran zu Gast im Center for World Music: Kooperationsgespräche mit dem Musikmuseum

Das Musikmuseum Iran wurde 2009 in Teheran mit den zentralen Zielen gegründet, das musikalische Erbe Irans zu schützen, zwischen musikalischer Vergangenheit und Gegenwart zu vermitteln sowie die Kulturgüter für die Zukunft zu erhalten. Der Vorsitzende des Musikmuseums Iran und zwei seiner Kollegen besuchen vom 8.–11. Mai 2011 Kooperationspartner in Hannover, Hildesheim und Göttingen. Ziel der Reise ist es, die Forschungsmöglichkeiten vorzustellen, die das Musikmuseum in Bezug auf iranische Musik und die Musik der Nachbarländer Irans anbieten kann. Im Center for World Music der Stiftung Universität Hildesheim werden mögliche Kooperationen diskutiert, am 9.Mai findet ein Pressegespräch statt.

Die Stiftung Universität Hildesheim läd herzlich ein zum Pressegespräch am Montag, 9. Mai 2011, von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr im Center for World Music der Stiftung Universität Hildesheim.

An dem Pressegespräch nehmen teil:

  • Herr Ali Moradkhani, Vorsitzender des Musikmuseums Iran, Teheran
  • Frau Zahra Habibizad, Direktorin vom Schallarchiv des Musikmuseums Iran, Teheran
  • Herr Mohammarreza Sharayeli, Musikmuseum Iran, Experte des Schallarchivs, Teheran
  • Herr Prof. Dr. Raimund Vogels, Direktor des Center for World Music und Professor für Musikethnologie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover
  • Frau Kerstin Klenke, Wissenschaftliche Koordinatorin des Center for World Music

Herr Keyvan Aghamohseni, Doktorand aus Teheran, Iran, an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, wird das Pressegespräch als Übersetzer begleiten.

Der Vorsitzende des Musikmuseums Iran, Herr Ali Moradkhani, und zwei seiner Kollegen, Frau Habibizad und Herr Mohammadreza Sharayeli besuchen vom 8. – 11. Mai 2011 Kooperationspartner in Hannover, Hildesheim und Göttingen. Ziel der Reise ist es, die Forschungsmöglichkeiten vorzustellen, die das Musikmuseum in Bezug auf iranische Musik und die Musik der Nachbarländer Irans anbieten kann.

Im Center for World Music (CWM) werden mögliche Kooperationen diskutiert. Ein gemeinsames Interesse besteht darin, die digitalen Bestände des Musikmuseums bibliographisch nach gegenwärtigen wissenschaftlichen Standards zu erfassen und in Zusammenarbeit mit der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) in Göttingen zu sichern. Ziel dieser Kooperation ist es, einerseits die musikwissenschaftliche Infrastruktur im Iran nachhaltig so zu stärken, dass die Bestände des Musikmuseums für die Musiker vor Ort zugänglich sind und in die künstlerischen Schaffensprozesse einfließen können, andererseits Musikethnologinnen und Musikethnologen außerhalb Irans über das CWM Zugang zu einer anderweitig nur schwer zugänglichen Sammlung iranischer Tonaufnahmen zu ermöglichen.

Das Musikmuseum Iran

Das Musikmuseum Iran wurde 2009 in Teheran mit den zentralen Zielen gegründet, das musikalische Erbe Irans zu schützen, zwischen musikalischer Vergangenheit und Gegenwart zu vermitteln sowie die Kulturgüter für die Zukunft zu erhalten („safeguarding“). Es hat eine Sammlung der ältesten Schallplattenaufnahmen Irans in seinem Bestand. Das Musikmuseum Iran ist eine nicht-staatliche Institution, die unter Aufsicht der kulturellen Abteilung der Stadtverwaltung von Teheran liegt.

Es besteht aus folgenden Abteilungen: Instrumentenarchiv (zahlreiche Instrumente aus unterschiedlichen Regionen Irans), Musikarchiv (besteht derzeit aus ca. 4 Terabyte Musikaufnahmen), Konzerthalle, Tonstudio, Fachbibliothek, Werkstatt für den Instrumentenbau.

Das Center for World Music

Das Center for World Music ist eine musikethnologische Forschungseinrichtung der Stiftung Universität Hildesheim und bietet sowohl Lehre als auch ein Veranstaltungsprogramm an.

Im Sommer 2009 öffnete das Center for World Music in Hildesheim seine Türen und gewährt seitdem einen Einblick in eine Sammlung mit über 3500 Musikinstrumenten aus aller Welt, rund 50.000 Tonträgern und mehr als 10.000 Büchern zur Musikethnologie. Heute steht das Center for World Music für musikethnologische Forschung und interkulturelle Musikvermittlung und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verständigung der Kulturen.

Datum: Montag, 9. Mai 2011, 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr

Ort: Center for World Music der Stiftung Universität Hildesheim, Timotheus Platz / Schillstraße (ehem. Timotheuskirche), 31141 Hildesheim

Über Ihre Teilnahme an dem Pressegespräch freut sich die Stiftung Universität Hildesheim und bittet um eine kurze Rückmeldung bei Isa Lange, Pressesprecherin (0177 860 5905, presse(at)uni-hildesheim.de).

Quelle: Stiftung Universität Hildesheim
Redaktion: 06.05.2011 von Aynur Sirin, VDI Technologiezentrum
Länder: Iran
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