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Die Forschung am Cern tritt in die entscheidende Phase

Bundesforschungsministerin Schavan ermutigt die Forscher am Europäischen Beschleunigerzentrum CERN in Genf, weiter am Nachweis des Higgs-Teilchens zu arbeiten

Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Annette Schavan; Bild: BMBF

Zu den am 13.12. verkündeten Ergebnissen der Wissenschaftler am Europäischen Beschleunigerzentrum CERN, man habe womöglich erste Spuren des lange gesuchten Higgs-Teilchens erspäht, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan:

"Ich freue mich, dass die Forschung am CERN so weit vorangekommen ist. Sie tritt jetzt in die entscheidende Phase", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan. "Für die Grundlagenforschung ist der LHC (Large Hadron Collider) am CERN ein wichtiges Projekt - und deshalb fördern wir es von Anfang an", so die Ministerin weiter. "Dieses Ergebnis zeigt: Forschung ist unglaublich spannend und faszinierend. In den nächsten 12 Monaten erwarten die Wissenschaftler den entscheidenden Hinweis auf das Higgs-Teilchen. Ich kann die Forscherinnen und Forscher in Genf nur ermuntern, hieran weiter zu arbeiten."

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) war Deutschland von Anfang an maßgeblich an der Planung, Konstruktion und Finanzierung des LHC - des Teilchenbeschleunigers am CERN - beteiligt. Die Europäische Organisation für Kernforschung CERN ist das größte Teilchenforschungslabor der Welt. Heute sind 20 europäische Länder am CERN beteiligt. Der Jahresetat 2011 beträgt knapp 900 Millionen Euro. Deutschland ist der größte Geldgeber -rund jeder fünfte Euro kommt aus Deutschland. Seit 2009 ist der deutsche Teilchenphysiker Rolf-Dieter Heuer Generaldirektor des CERN.

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Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Redaktion: 15.12.2011 von Aynur Sirin, VDI Technologiezentrum
Länder: Schweiz, EU
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