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Erasmus Mundus

Programm zur Verbesserung der Qualität der Hochschulbildung und Förderung des interkulturellen Verständnisses durch die Zusammenarbeit mit Drittstaaten

Mit dem Ratsbeschluss vom 05. Dezember 2003 hat die Europäische Union erstmals das ERASMUS Mundus Programm zur Steigerung der Attraktivität der europäischen Hochschulen für Graduierte und Lehrende aus der ganzen Welt verabschiedet. Das Programm soll nicht nur die Verflechtung zwischen Hochschulen aus Europa und Drittländern unterstützen, sondern auch weltweit zur Verbesserung des Dialogs zwischen den Kulturen beitragen.

ERASMUS Mundus I hatte eine Laufzeit von (2004-2008).

ERASMUS Mundus II
Die zweite ERASMUS Mundus Programmgeneration, verabschiedet im Ratsbeschluss vom 16. Dezember 2008, umfasst weitere fünf Jahre Förderung (2009-2013) und ist mit einem Gesamtbudget von knapp 940 Mio. Euro ausgestattet.

ERASMUS Mundus II gliedert sich in drei Fördermaßnahmen:

Aktion 1:  Gemeinsame Master- und Promotionsprogramme einschließlich Stipendien
Konsortien, die sich aus mindestens drei unterschiedlichen europäischen und fakultativ außereuropäischen Hochschulen zusammensetzen und ein gemeinsames Master- oder Promotionsprogramm anbieten, können sich um das „ERASMUS Mundus-Label“ bewerben. Damit verbunden ist die Stipendienvergabe an hochqualifizierte Drittländer und Europäer, die für diese Programme ausgewählt werden. Gefördert werden können außerdem außereuropäische sowie europäische Wissenschaftler für einen Lehraufenthalt von drei Monaten in ausgewählten ERASMUS Mundus Kursen.

Aktion 2:   External Cooperation Window
Gefördert werden Kooperationen zwischen Hochschuleinrichtungen aus Europa und bestimmten Drittstaaten. Ziel der Kooperationen ist der Aufbau einer strukturieren Zusammenarbeit in deren Verlauf Voll- und Teilstipendien für europäische und außereuropäische Staatsangehörige auf Bachelor, Master, Doktorats- und Postdoktoratsniveau, sowie Akademiker und andere Hochschulzugehörige vergeben werden. Detaillierte Informationen zu den betroffenen Drittstaaten können aus dem jährlich erscheinenden Aufruf entnommen werden.

Aktion 3:   Projekte zur Verbesserung der Attraktivität des europäischen Hochschulraums
Förderungsfähig sind Konsortien, die Organisationen aus mindestens drei verschiedenen europäischen Staaten einschließen und auch Organisationen aus Drittstaaten umfassen können. Die Gemeinschaften können Aktivitäten zur Verbesserung von Attraktivität, Profil und Sichtbarkeit und Zugangsmöglichkeiten der europäischen Hochschulbildung unterstützen. Auch Projekte zur internationalen Dimension der Qualitätssicherung, zur Lehrplanentwicklung, zu Mobilität sowie zur Anerkennung von Studienleistungen und Qualifikationen können in Aktion 3 gefördert werden.

Redaktion: 29.08.2013 von Silvia Stollenwerk, VDI Technologiezentrum GmbH
Länder: EU
Kategorien: Bildungskooperation
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