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Neue Horizonte: Forschungsminister in Kopenhagen

Auf Einladung der dänischen Ratspräsidentschaft treffen die europäischen Forschungsminister am 2. und 3. Februar 2012 in Kopenhagen zusammen, um über das zukünftige europäische Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" zu beraten. Der Rat ist verantwortlich für den europäischen Binnenmarkt und für die Sicherung der besten Rahmenbedingungen für die europäische Industrie und Forschung. Horizon 2020 soll am 1. Januar 2014 starten und Europa für den globalen Wettbewerb stärken.

Familienfoto der europäischen Forschungsminister in Kopenhagen

Die europäischen Forschungsminister in Kopenhagen; Foto: Bjarke Ørsted (Danish EU Council Presidency 2012)

Die weitere Realisierung des Europäischen Forschungsraums (EFR) und die Ausgestaltung des zukünftigen EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation "Horizon 2020" stehen derzeit auf der Agenda der europäischen Forschungsminister. Nur wenn es gelingt, durch eine zukunftsgerichtete Forschungs- und Innovationspolitik die Wachstumsziele der Europa 2020 Strategie zu erreichen und den Europäischen Forschungsraum (EFR) zu verwirklichen, kann Europa im globalen Wettbewerb bestehen. Die Bundesregierung sieht in dem zukünftigen Rahmenprogramm hierfür das zentrale strategische Instrument.

Wichtige gesellschafts- und wirtschaftspolitische Herausforderungen des 21. Jahrhunderts liegen in Themenbereichen wie Energie, Klima, Ressourcen, Gesundheit, Ernährung oder demographischer Wandel. Antworten und Lösungen lassen sich nur durch europäische oder weltweite Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Wissenschaft finden. Gleichzeitig nimmt der weltweite Wettbewerb um Technologien und Märkte ständig zu. Hier gilt es, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen durch die Förderung von Schlüsseltechnologien zu stärken und Forschungsergebnisse besser und schneller als bisher in neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umzusetzen. Eine wesentliche Rolle bei der interdisziplinären Bewältigung wichtiger Herausforderungen der europäischen Gesellschaft, wie beispielsweise der Alterung der Gesellschaft spielen die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, deren zentrale Träger für Forschung in Deutschland und Europa die Hochschulen sind.

Quelle: BMBF / Danish EU Council Presidency 2012
Redaktion: 03.02.2012 von Dr. Andreas Ratajczak, VDI Technologiezentrum GmbH
Länder: EU
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