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ISRAllgemeine Landesinformationen: Israel

  1. Bevölkerung/Geografie
    LändernameMedinat Yisra’el
    Staat Israel
    Kurzform: Israel
    HauptstadtJerusalem (Yeruschalayim)
    Fläche20.766 km²
    in den Waffenstillstandslinien von 1949 (Grüne Linie)
    Bevölkerungszahl7,1 Mio. (einschließl. Golan und Ostjerusalem) (2007)
    LebenserwartungFrauen: 82,95 Jahre
    Männer: 78,62 Jahre
    (Schätzung 2009)
    Altersstruktur0-14 Jahre: 27,9%
    15-64 Jahre: 62,3%
    65 Jahre und älter: 9,9%
    (Schätzung 2009)
    Bevölkerungswachstum1,67% (Schätzung 2009)
    BevölkerungsgruppenJuden 76,4 % (Abstammung: 22,6% aus Europa und USA, 67,1% aus Israel, 5,9% aus Afrika, 4,2% aus Asien) Nicht-Juden (hauptsächlich Araber) 23,6 % (2004)
    SprachenHebräisch, Arabisch; Handelssprache: Englisch
    Religionen76% jüdisch, 20% muslimisch, 2,1% christlich und 1,9% andere (Stand Ende 2005)
    ZeitzoneMEZ + 1 (UTC + 2);
    März bis September: MEZ + 2 (UTC + 3)
    Währung1 Neuer Schekel ILS / 100 Agorot
    Stand: 23.05.2009
    1 ILS = 0,18109 EUR
    1 EUR = 5,52223 ILS
    Aktueller Wechselkurs unter OANDA.com - Währungskonverter (siehe u.a. Links)
    Vorwahl+972
    QuelleSpiegel Jahrbuch, Auswärtiges Amt, CIA World Factbook, www.travelshop.de, www.oanda.com

     

    Politische Karte Israels im Großformat

    Israel grenzt im Norden an den Libanon, im Nordosten an Syrien und im Osten an Jordanien. Im Südwesten wird es sowohl von dem Golf von Akaba, einem Arm des Roten Meeres, und im Westen von Ägypten begrenzt.

    Die Gesamtfläche Israels, ausgehend von den Grenzen des Arabisch-Israelischen Krieges von 1948/49, beträgt etwa 20.700 km². Man kann Israel in folgende topographische Gebiete einteilen: den Negev, die Bergketten von Samaria und Galiläa, die Ebene von Esdraelon, den Jordangraben selbst mit seinen verschiedenen Ausprägungen, dessen nördlichster Teil das Hula-Tal bildet.

    Der Negev dehnt sich im Süden vom Golf von Akaba bis zum Südende des Toten Meeres aus und umfasst rund 60 % der Landesfläche. Aus dieser von Wadis durchzogenen Wüstenlandschaft ragen Berge mit einer Höhe von bis zu 1.000 m heraus.

    Nördlich des Negev erstrecken sich über eine Strecke von etwa 195 km entlang des Mittelmeeres drei fruchtbare Küstenebenen. Im Einzelnen sind dies die Ebene von Judäa zwischen der Stadt Gaza und Tel-Aviv, die Ebene von Sharon zwischen Haifa und Tel Aviv-Jaffa sowie die nördlich von Haifa gelegene Ebene von Zevulun. Hier liegen die größten Städte und wichtigsten Industrie- und Handelszentren Israels. Östlich davon erhebt sich ein 700-1000 m hohes Bergland, das aus Kalksteinen des Erdmittelalters gebildet wurde und sich von Süden nach Norden in das judäische, samaritische und galiläische Hochland teilt.

    Die Hügelketten von Judäa und Samaria bilden vom Norden zum Süden eine Barriere, die durch ganz Israel reicht.

    Das Hochland von Galiläa, das nahezu ausschließlich den Norden Israels bestimmt, erstreckt sich über 40 km von einer schmalen Küstenebene bis zum See Genezareth. In diesem Gebiet liegt mit dem 1.208 m hohen Berg Meroe, die höchste Erhebung Israels.

    Im südlichen Teil des Hochlands befindet sich die 55 km lange und 25 km breite Ebene von Esdraelon. Sie verläuft von der Hafenstadt Haifa entlang der Mittlermeerküste bis zum Fluss Jordan. Durch die Trockenlegung des ehemaligen Sumpfgebiets (dem Sammelbecken der Quellflüsse des Jordan) wurde die Region in ein dicht besiedeltes und landwirtschaftlich leistungsfähiges Zentrum umgewandelt.

    In östlicher Richtung fallen die Bergländer zum Jordangraben ab. Dieser gehört zum syrisch-afrikanischen Grabenbruch und gliedert sich in das Jordantal, das Tote Meer, das Tal von Wadi Araba und das Rote Meer.

    Das Hula-Tal im Nordosten, welches von den durch Vulkanausbrüchen entstandenen Basaltfelsen der Golan-Höhlen überragt wird, gehört neben den Schwemmböden der Küstengebiete und dem trockengelegten Sumpfland in der Ebene von Esdraelon zu den wenigen fruchtbaren Gebieten Israels.

    Israels längster und wichtigster Fluss zugleich ist der Jordan. Er entspringt an der libanesisch-syrischen Grenze und fließt durch das Hula-Tal in den See Genezareth, dem wichtigsten Süßwasserreservoir des Landes. Insgesamt überwindet der Jordan auf einer Länge von rund 360 km ein Gefälle von etwa 700 m, bevor er in das Tote Meer, ein Binnengewässer und mit 395 m unter dem Meeresspiegel den tiefsten Punkt Israels, mündet.

    Aufgrund der hohen Verdunstungsrate und der intensiven Nutzung des Jordanwassers durch Israel und Jordanien, hat sich seine einfließende Menge um 75 % reduziert und dadurch den Wasserspiegel des Toten Meeres um 10 % gesenkt. Dieser soll nun mit Hilfe eines Kanal- oder Rohrleitungssystem, das die Zufuhr von Wasser aus dem Mittelmeer oder Roten Meer sichert, wieder gehoben werden.

    Die Wasserversorgung in Israel ist aufgrund der Lage am Rande eines Wüstengürtels und des damit verbundenen ständigen Wassermangels stark reglementiert. Sie erfolgt über Kanäle und Rohrleitungen, wobei gebietsmäßige Engpässe durch ein landesweites Verbundsystem der Süßwasservorräte ausgeglichen werden.

    Die klimatischen Bedingungen weisen in den einzelnen Regionen Israels wesentliche Unterschiede auf. Im Norden des Landes herrscht ein typisches Mittelmeerklima mit trockenen, heißen Sommern und feuchten, milden Wintern. Abgesehen von den Berggebieten, die bedingt durch Steigungsregen jährlich bis zu 900 mm Niederschlag erhalten, nehmen die für die Küste repräsentativen Jahresniederschlagsmengen von 500-600 mm zum Landesinneren immer mehr ab.

    Im Jordantal beschränken sie sich aufgrund der Windschattenlage sogar auf 400 mm. Die winterliche Regenzeit verkürzt sich in südlicher Richtung immer stärker, so dass sie im Negev, sowie im mittleren und südlichen Teil des Jordanteils ganz ausbleibt und dadurch ein Wüstenklima hervorruft.

    Weitere Informationen
    Einrichtungen

    Ahavat Israel

    Central Bureau of Statistics - Israel

    City Population - Israel

    Israel Informationen

    Kleine topografische Karte – Israel

    Klima - Israel

    OANDA.com - Währungskonverter

    Population Reference Bureau – Israel

    Spiegel Jahrbuch - Israel

    Wikipedia Enzyklopädie - Israel

    World Gazetteer - Israel

    Redaktion: 15.05.09, von: Lydia Schmidt

     
  2. Politik/Administration
    LändernameMedinat Yisra’el
    Staat Israel
    RegierungsformParlamentarische Demokratie
    Keine schriftliche Verfassung, aber einzelne Verfassungs-Gesetze
    StaatsoberhauptShimon PERES
    HauptstadtJerusalem
    RegierungschefBenyamin NETANYAHU Ministerpräsident
    Außenminister/inAvigdor LIEBERMAN
    Bildungsminister/inGideon SAAR
    Wissenschaftsminister/inDaniel HERSHKOWITZ
    (Minister für Wissenschaft und Technologie)
    ParlamentParlament (Knesset) mit 120 Mitgliedern, Wahl alle 4 Jahre
    Regierungsparteien
    • Likud / Konsolidierung (21,6%, 27 Sitze)
    • Yisrael Beytenu / Unser Haus Israel (17,7%, 15 Sitze)
    • Avoda / Arbeitspartei (9,93%, 13 Sitze)
    • Shas / Partei der sephardischen Juden (8,49%, 11 Sitze)
    Oppositionsparteien
  3. Kadima - Vorwärts (22,47 %, 28 Sitze)
  4. Hatnuah Hachadasha, Meretz - Neue Bewegung, Meretz (2,95%, 3 Sitze)
  5. Ra`am-Ta`al - Vereinigte Arabische Liste (3,32%, 4 Sitze)
  6. Ichud Le’umi - Nationale Union (3,34%, 4 Sitze)
  7. Hadasch - Demokratische Front für Frieden und Gleichberechtigung (3,32%, 4 Sitze)
  8. Habait Hajehud - Jüdisches Heim (2,87%, 3 Sitze)
  9. Balad - Nationales demokratisches Bündnis (2,48%, 3 Sitze)


  10. Ergebnisse der Wahlen zum Knesset vom 28. März 2006.

    Weitere Informationen zu Wahlergebnissen und Parteien - Stimmenanteile, Sitzverteilung im Parlament, etc. – unter Israel auf der Wikipedia-Website: Elections by country
    LandwirtschaftsministerShalom SIMHON
    Minister für Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung
    VerwaltungsstrukturIsrael ist verwaltungsmäßig in 6 Distrikte (mehozot/mehoz) aufgeteilt: Central, Haifa, Jerusalem, Northern, Southern, Tel Aviv
    Unabhängigkeit14.05.1948 (Proklamation des Staates Israel)
    Weitere Informationen
    Einrichtungen

    Auswärtiges Amt - Israel

    BBC Country Profiles - Israel

    Chiefs of State and Cabinet Members - Israel

    Elections by country

    Governments on the WWW - Israel

    Israel Ministry of Foreign Affairs

    Nahostkonflikt - AG Friedensforschung

    Political Resources on the Net - Israel

    President of the State of Israel

    The Israeli Parlament

    The Prime Minister's Office & Government

    World Statesmen - Israel

    politikportal.eu: Bereich Naher Osten

    Redaktion: 16.05.09, von: Lydia Schmidt

     
  11. Wirtschaftsinformationen
    Logo iXPOS fuer Wirtschaftsinformationen

    Wirtschaftsinformationen mit Basisdaten zum Außenhandel sowie Informationen zur deutschen Außenwirtschaftsförderung finden Sie bei iXPOS - dem Außenwirtschaftsportal.


    Israel - Wirtschaftskraft im Ländervergleich - 2008

    Bevölkerung in Mio.

    Gesamt-BIP kaufkraftbereinigt in Mio. internat. $*

    BIP pro Kopf kaufkraftbereinigt in internat. $*

    Israel  7,3   201.32327.548
    Jordanien  5,9     31.200  5.283
    Spanien45,51.456.10331.955
    Deutschland82,12.925.22035.613
    *Internationaler $ ist der Wertausdruck der Kaufkraftparität. Es ist die Anzahl von Einheiten einer Landeswährung, die man benötigt, um dieselbe Warenmenge in diesem Land einzukaufen, die man für 1 US$ in den Vereinigten Staaten erhalten könnte.
    Quelle: Weltbank - Quick Reference Tables



    Israel- Wirtschaftliche Entwicklung - 2006-2008
    200620072008
    Wachstum5,2%5,4% 3,9%
    Inflation2,1%0,5% 4,7% (Schätzung)
    Arbeitslosenrate8,4%7,3% 6,0% (Schätzung)
    Quelle: Germany Trade & Invest - Wirtschaftsdaten kompakt: Israel, Mai 2009



    Israel - Weitere Eckdaten - 2008
    2008
    Haushaltssaldo (% des BIP)-2,8% (Schätzung)
    Auslandsverschuldung* (% des BIP)42,8%
    Exporte (Veränd. z. Vorjahr)60,8 Mrd. US$ (+12,4%) (Schätzung)
    Importe (Veränd. z. Vorjahr)65,2 Mrd. US$ (+15,2%) (Schätzung)
    Handelsbilanz-4,4 Mrd. US$ (Schätzung)
    Quellen: *Deutsche Bank Research, Germany Trade & Invest - Wirtschaftsdaten kompakt: Israel, Mai 2009



    Israel - Import-Export weltweit - 2008
    Wichtigste ImportgüterAnteil am GesamtimportWichtigste ExportgüterAnteil am Gesamtexport
    Maschinen, Elektronik19,5Edelsteine, Diamanten32,9%
    Brennstoffe, technische Öle17,8%Chemische Erzeugnisse 28,1%
    Edelsteine, Diamanten14,9%Maschinen, Elektronik18,8%
    Chemische Erzeugnisse 12,5%Mess- und Regeltechnik, Optik 5,4%
    KFZ und KFZ-Teile 8,1%KFZ und KFZ-Teile 2,5%
    Metalle und Pordukte daraus 6,0%Textilien und Bekleidung 1,9%
    Mess- und Regeltechnik, Optik 2,8%
    Quelle: Germany Trade & Invest - Wirtschaftsdaten kompakt: Israel, Mai 2009



    Israel - Handelspartner - 2008
    HauptlieferländerAnteil am GesamtimportHauptabnehmerländerAnteil am Gesamtexport
    USA12,1%USA32,8%
    Belgien 6,5%Belgien 7,6%
    VR China  6,5%Hongkong 6,8%
    Schweiz 6,1%Indien 3,9%
    Deutschland 6,0%Niederlande 3,4%
    Großbritannien 3,9%Deutschland 3,2%
    Italien 3,9%Großbritannien 3,1%
    Niederlande 3,8%Italien 2,7%
    Japan 3,4%Türkei 2,7%
    Quelle: Germany Trade & Invest - Wirtschaftsdaten kompakt: Israel, Mai 2009


    Weitere Informationen
    Einrichtungen

    Deutsche Auslandshandelskammer Israel

    Deutsche Bank Research - Ländertabellen

    Economist – Länderprofile

    Nationalbank - Israel

    Wirtschaftsprofil - Israel

    Worldbank - Quick Reference Tables

    Worldbank – Israel

    iXPOS - Israel

    Redaktion: 07.07.09, von: Lydia Schmidt

     
  12. Handel mit Deutschland
    Quelle: Statistisches Bundesamt
    Quelle: Statistisches Bundesamt

    Redaktion: 04.08.09, von: Lydia Schmidt

     
  13. Reiseinformationen

    Visa/Zoll – Formelles

    Einreise-, Visa- und Zollbestimmungen, sowie auch Sicherheitshinweise werden aktuell auf der Website des deutschen Auswärtigen Amts publiziert – unter der Rubrik Länder- und Reiseinformationen.

    Das Auswärtige Amt ist direkt zu erreichen unter:

    Telefon: 03018-17-2000
    Telefax: 03018-17-51000
    oder im E-Mail-Formular unter dem Punkt: Kontakt
    auf der Website: www.auswaertiges-amt.de

    Zusätzliche Informationen,  z. B. zu den Kosten für die Visa-Erteilung gibt es im Reiseführer Travelshop.de. Dort das Länderlexikon anklicken!

    Außerdem ist es immer sinnvoll, die Botschaft bzw. ein Konsulat  des Reiselandes zu kontaktieren. Adressen unter: Konsulate.

    Medizinische Vorsorge

    Auskunft zu diesem wichtigen Thema erteilen die Seiten des Reisemedizinischen Infoservice Fit-For-Travel und des Centers for Disease Control and Prevention (siehe  u. a. Linkliste).

    Landesinformationen

    Top-Landesinformationen bieten die Reiseführer Travelshop.de und derreiseführer.com - beide mit verschiedenen Info-Highlights und Themengewichtungen (siehe  u. a. Linkliste).

    Weitere Informationen
    Einrichtungen

    Auswärtiges Amt – Israel - Einreise

    Botschaft - Israel

    Fit-for-Travel - Reisemedizinische Infos

    Konsulate

    Reiseführer - TravelShop.de

    Reiseführer – derreisefuehrer.com - Israel

    U.S. Center for Infectious Diseases

    Redaktion: 03.06.09, von: Lydia Schmidt

     
  14. News/Presse

    Im Internet hat sich inzwischen eine Online-Presse entwickelt, mit der Sie sich über das politische und wirtschaftliche Geschehen Israels unterrichten können. Nutzen Sie dazu die untenstehenden Links.

    Für eine Zusammenstellung der fast vollständigen Presselandschaft des Landes gehen Sie auf die Webseite: www.onlinenewspapers.com

    Eine Auswahl der wichtigsten Zeitungen des Landes findet sich in der US-amerikanischen Website: www.refdesk.com/paper.html

     

    Weitere Informationen
    Einrichtungen

    Die wichtigsten Zeitungen ("refdesk")

    Haaretz

    Israel Insider

    Israel National News

    Israel News

    Online Newspapers

    The Jerusalem Post

    The Jewish Press

    Redaktion: 04.06.09, von: Lydia Schmidt

     
  15. Geschichte/Kultur
    JahrEreignis
    *Israel - Jüngste Ereignisse
    200914.06.2009 – Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stimmt der Gründung eines eigenen, aber entmilitarisierten Palästinenserstaates zu. Im Gegenzug fordert er, dass die Palästinenser Israel als Staat des jüdischen Volkes anerkennen.
    14.05.2009 – Benedikt XVI. ruft bei seinem ersten Besuch in Israel zum weltweiten Kampf gegen Antisemitismus auf und fordert einen eigenen Palästinenserstaat.
    31.03.2009 – Sieben Wochen nach der vorgezogenen Parlamentswahl wird Benjamin Netanjahu als neuer Ministerpräsident vereidigt. Die neue Regierung setzt sich zusammen aus seinem rechtsgerichteten Likud-Block, der ultranationalistischen Partei Israel Beitenu, der streng religiösen Schas-Partei und der Arbeiterprartei. Neuer Außenminister wird Avigdor Lieberman.
    200826.10.2008 – Die Regierungsbildung ist gescheitert. Tzipi Livni, Außenministerin und Kadima-Vorsitzende, erklärt die Koalitionsverhandlungen aufgrund unzumutbarer Forderungen der Koalitionspartner für beendet.
    21.09.2008 – Nach dem Rücktritt von Regierungschef Ehud Olmert wird Außenministerin Tzipi Livni, die vor einigen Tagen zur Vorsitzenden der Kadima-Partei gewählt worden war, mit der Regierungsbildung beauftragt.
    12.08.2008 – Medienberichten zufolge hat Israel den Palästinensern ein Friedensangebot unterbreitet. Laut diesem sollen die Palästinenser 93% des Westjordanlands erhalten. Im Gegenzug soll dem Gaza-Streifen ein Teil der Negev-Wüste zugeschlagen werden. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas lehnt den Plan ab.
    200821.05.2008 – Unter türkischer Vermittlung nehmen Israel und Syrien Friedensgespräche auf. Ziel ist die Lösung des Konfliktes um die 1967 von Israel besetzten Golanhöhen und ein umfassender Friedensvertrag auf der Grundlage der Madrider Friedenskonferenz von 1991.
    08.05.2008 – Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des Staates Israel.
    16.03.2008 – Bundeskanzlerin Angela Merkel reist zu den ersten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen nach Jerusalem. Höhepunkt der dreitägigen Reise ist ihre Rede vor der Knesset, dem israelischen Parlament. Angela Merkel ist die erste ausländische Regierungschefin, die dazu von der Knesset eingeladen worden war.
    30.01.2008 – In Ihrem Abschlussbericht zum Libanon-Krieg im Sommer 2006 attestiert die Winograd-Kommission den damaligen politischen und militärischen Führern schwerwiegende Fehlentscheidungen. Von persönlichen Schuldzuweisungen sieht die Kommission bewusst ab.
    14.01.2008 – In Jerusalem beginnen die offiziellen Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern. Aus Protest gegen die Verhandlungen verlässt die nationalistische Partei Israel Beiteinu unter Avigdor Liebermann die Regierung.
    200703.12.2007 – Israel lässt 429 palästinensische Gefangene frei, um Palästinenserpräsident Mahmud Abbas im Machtkampf gegen die radikal-islamische Hamas zu stärken. Im Juli waren bereits 259 Palästinenser aus israelischen Gefängnissen entlassen worden.
    28.11.2007 – Auf der Nahostkonferenz in Annapolis einigen sich Israels Premier Ehud Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf die Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen.
    13.06.2007 – Das Parlament wählt den stellvertretenden Ministerpräsidenten Schimon Peres zum neuen Staatspräsidenten. Sein Vorgänger, Mosche Katzav, ließ sein Amt aufgrund von Vorwürfen der Vergewaltigung, sexuellen Nötigung und Korruption seit Januar ruhen.
    17.05.2007 – Als Reaktion auf den fortgesetzten Beschuss der israelischen Grenzstadt Sderot mit Kassam-Raketen, fliegt Israel Luftangriffe auf den Gazastreifen und zerstört dabei ein Hauptquartier der Hamas in Rafah.
    30.04.2007 – In ihrem Zwischenbericht attestiert eine Untersuchungskommission Ministerpräsident Ehud Olmert, Verteidigungsminister Amir Peretz und dem inzwischen zurückgetretenen Generalstabschef Dan Halutz schwere Fehler bei der Planung und Führung des Libanon-Kriegs. Olmert weist aufkommende Rücktrittsforderungen zurück.
    24.04.2007 – Die Hamas-Miliz bricht die seit fünf Monaten geltende Waffenruhe mit Israel und feuert mehrer Raketen und Granaten auf israelische Militärstützpunkte und Gemeinden. Sie begründet das Ende der Waffenruhe mit den israelischen Militäroperationen im Westjordanland.
    200625.11.2006 – Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bietet Israel im Namen aller militanten palästinensischen Gruppierungen (Hamas, Islamischer Dschihad, Al-Aksa-Märtyrerbrigaden und Volkswiderstandskomittee) einen Waffenstillstand im Gaza-Streifen an. Israels Regierungschef Ehud Olmert nimmt das Angebot umgehend an.
    01.10.2006 – Eineinhalb Monate nach dem Ende des 34-tägigen Kriegs gegen die radikal-islamische Hisbollah schließt Israel seinen Truppenabzug aus dem Libanon ab.
    07.09.2006 – Aufhebung der Luft- und Seeblockade gegen den Libanon.
    11.08.2006 – Der UN-Sicherheitsrat verabschiedet eine völkerrechtlich bindende Libanon-Resolution. Sie verlangt eine „vollständige Einstellung der Feindseligkeiten“ zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah und sieht eine Verstärkung der UN-Truppe Unifil im Südlibanon auf 15.000 Soldaten vor. Gemeinsam mit 15.000 libanesischen Soldaten sollen diese den Waffenstillstand sichern. Israel und der Libanon stimmen der Resolution zu.
    12.07.2006 – Nachdem die libanesische Hisbollah im Grenzgebiet zwei israelische Soldaten entführt hat, dringt die israelische Armee mit Luft- und Bodentruppen in den Südlibanon ein. Zudem verhängt Israel eine See- und Luftblockade gegen das Land. Im Gegenzug feuert die Hisbollah Raketen auf den Norden Israels ab.
    200625. Juni - Bei dem Überfall eines israelischen Armeestützpunktes durch bewaffnete palästinensische Gruppen an der Grenze zum Gaza-Streifen werden zwei israelische Soldaten erschossen und ein weiterer entführt. Damit beginnt eine neu Eskalation der Gewalt: Israel leitet eine Militäroffensive ein.
    11. April - Ehud Olmert wird offiziell Ministerpräsident. Einhundert Tage nach dem schweren Schlaganfall wird Ariel Scharon, der weiterhin im Koma liegt, in einer Sondersitzung des Kabinetts für "dauerhaft amtsunfähig" erklärt.
    28. März - Nach der Wahl des neuen Parlaments wird die Kadima-Partei des amtierenden Ministerpräsidenten Ehud Olmert Israel stärkste Fraktion in der Knesset. Die Wahlbeteiligung ist mit 63,2 % die niedrigste in der Geschichte des Landes. Olmert kündigt umgehend an, in der kommenden Legislaturperiode die endgültigen Grenzen des Staates Israels zu ziehen.
    6. März - Israel nimmt die gezielte Tötung von Palästinensern wieder auf. Fünf Personen sterben bei einem Raketenangriff in Gaza-Stadt, darunter zwei mutmaßliche Anführer des Islamischen Dschihad und drei weitere Passanten. Die Gruppe Islamischer Dschihad hat in den vergangenen Wochen wiederholt israelische Orte mit Kleinraketen beschossen.
    25.01.2006 - Die radikal-islamische Hamas erreicht bei den palästinensischen Parlamentswahlen die absolute Mehrheit . Sie erhält 76 der 132 Sitze im Palästinensischen Legislativrat (PLC). Nach dessen Konstituierung verhängt Israel Wirtschaftssanktionen gegen die Palästinenser.
    04.01.2006 - Nach dem schweren Schlaganfall von Premierminister Scharon übernimmt sein Stellvertreter Ehud Olmert die Regierungsgeschäfte. Die israelischen Parlamentswahlen sollen jedoch trotzdem am 28.03.2006 wie vorgesehen stattfinden.
    200521.11.2005 – Der israelische Premierminister Ariel Scharon erklärt seinen Austritt aus dem Likud. Er will eine neue Partei gründen. Scharon bittet Präsident Katsav darum, das Parlament aufzulösen und vorgezogene Wahlen auszurufen.
    26.10.2005 – Irans Präsident Ahmadineschad löst internationale Empörung aus, weil er die „Tilgung Israels von der Landkarte” fordert.
    07.08.2005 – Rücktritt des Finanzministers Netanjahu, wegen des endgültigen Beschlusses der erste Phase des Abzuges durch das israelische Kabinett. Vorerst wird mit der Räumung von drei Siedlungen im Gazastreifen begonnen.
    04.05.2005 – Tel Aviv setzt die vereinbarte Übergabe von Städten im Westjordanland an die Palästinenser bis auf weiteres aus.
    24.04.2005 – Tod des ehemaligen israelischen Präsidenten Eser Weizman. Er half Ende der siebziger Jahre als Verteidigungsminister, den Friedensvertrag Israels mit Ägypten auszuhandeln.
    20.02.2005 – Beschluss der Regierung, dass ein vollständiger Abzug des israelischen Militärs aus dem Gazastreifen erfolgen soll.
    200417.11.2004 – Der ranghöchste Führer des politischen Flügels der Hamas-Bewegung im Westjordanland, Hassan Jussef, kommt nach mehr als zwei Jahren aus israelischer Haft frei.
    11.11.2004 – Yassir Arafat stirbt im Militärkrankenhaus Percy bei Paris. Palästinensischer Übergangspräsident wird der bisherige Parlamentspräsident Rauhi Fattuh, neuer PLO-Chef wird Ex-Ministerpräsident Mahmud Abbas.
    Herbst 2004 – Bombenanschläge von palästinensischen Selbstmordattentätern und darauf folgende militärische Vergeltungsaktionen Israels zeichnen den israelisch-palästinensischen Alltag seit Beginn der Intifada des palästinensischen Volkes im Jahr 2000.
    26.07.2004 – Die Route für den Sperrwall zum Westjordanland wird geändert. Der Internationale Gerichtshof bezeichnete die Sperranlage auf palästinensischem Boden als illegal. Die israelische Regierung will die Sperranlage zum Schutz vor Selbstmordattentätern weiterbauen.
    07.06.2004 – Scharon übersteht ein Misstrauensvotum im israelischen Parlament, der Knesset.
    15.05.2004 – Demonstrationen von etwa 150.000 Israeli in Tel Aviv für einen kompletten Rückzug der Armee aus dem Gazastreifen sowie für einen völligen Abbau der dortigen jüdischen Siedlungen anlässlich des 56. Jahrestags der israelischen Staatsgründung.
    02.05.2004 – Referendum in Scharons Likud-Partei über dessen Rückzugsplan: 59,5 Prozent der Mitglieder stimmen dagegen.
    09.02.2004 – Israel will die Route der Sperranlage im Westjordanland angesichts der scharfen nationalen und internationalen Kritik an einigen Orten weiter westlich verschieben. 20 Kilometer des Sperrwalls (insgesamt etwa 600 Kilometer Länge) sind als hohe Betonmauer geplant.
    200318.12.2003 – Grundsatzrede Scharons über seinen Plan, eine einseitige Trennung von den Palästinensern zu vollziehen und dafür auch einige Siedlungen in den besetzten Gebieten aufzugeben.
    06.09.2003 – Rücktrittserklärung des palästinensischen Ministerpräsidenten Mahmud Abbas. Zum Nachfolger benennt Yassir Arafat den bisherigen Parlamentspräsidenten Ahmed Kurei.
    27.07.2003 – Nach dem Besuch des palästinensischen Ministerpräsidenten Mahmud Abbas in Washington und Abreise Scharons in die USA werden 540 inhaftierte Palästinensern entlassen. Zudem baut die israelische Armee mehrere Straßensperren im Westjordanland ab. Etwa 25.000 Palästinensern werden Arbeitsgenehmigungen für Israel erteilt.
    04.06.2003 – Einigung Scharons und Abbas während ihres ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritts auf den von den USA, Russland, der EU und den UN verfassten Nahost-Friedensplan: Schaffung eines unabhängigen Palästinenserstaates bis 2005. Nachdem fünf arabische Staats- und Regierungschefs dem als Road-Map bezeichneten Friedensplan zugestimmt haben, appelliert Abbas für die Beendigung des bewaffneten Widerstands gegen Israel. Scharon kündigt die Räumung illegaler jüdischer Siedlungen in den Palästinensergebieten an.
    28.01.2003 – Vorgezogene Neuwahlen, bei denen sich eine Tendenz nach Rechts zeigt. Die Arbeitspartei erleidet Verluste. Die Likud geht eine Koalition mit der liberalen Schinui-Partei und der nationalreligiösen, siedlernahen NRP ein.
    200212.11.2002 – Die Knesset setzt den 28. Januar 2003 als Datum für vorgezogene Neuwahlen fest. Ministerpräsident Ariel Scharon regiert seit dem Ausscheiden der Arbeitspartei aus seiner Koalition am 30. Oktober ohne parlamentarische Mehrheit.
    30.10.2002 – Gemeinsamer Rücktritt der Minister der Arbeitspartei, nachdem sich für Kürzung der Ausgaben für die Siedlungspolitik kein Kompromiss gefunden hat.
    06.08.2002 – Vertrag mit der Türkei über die Lieferung von 50 Mio. Kubikmeter Wasser jährlich mit einer Laufzeit von 20 Jahren.
    200116.12.2001 – Palästinenser-Chef Arafat schließt 33 Büros der militanten Organisationen „Hamas“ und „Islamischer Dschihad“. In einer Fernsehansprache fordert er von der Bevölkerung ein Ende der Anschläge gegen Israeli. Gleichzeitig müsse Israel seinen Krieg gegen die palästinensische Führung beenden.
    07.03.2001 – Billigung der von Scharon konstituierten Regierung der „nationalen Einheit“ von der Knesset.
    Schimon Peres wird Außenminister. Die 1992 eingeführte Direktwahl des Premiers ist vor der Vereidigung des Kabinetts abgeschafft worden.
    06.02.2001 – Letzte Direktwahl des Präsidenten, bei der Barak Ariel Scharon unterliegt.
    200009.12.2000 – Rücktritt Baraks. Damit verhindert er eine Neuwahl des Parlaments.
    29.10.2000 – Koalitionsverhandlungen zwischen Barak und Ariel Scharon, dem Vorsitzenden der Likud-Partei, scheitern.
    31.07.2000 – Staatspräsidenten-Wahl, bei der Mosche Katzav aus der Likus-Partei sich gegen den Friedensnobelpreisträger Schimon Peres durchsetzen kann.
    09.07.2000 – Nationalreligiöse, Einwandererpartei und Schas-Partei verlassen die Koalition.
    Jan. 2000 – Ermittlungen gegen Präsident Weizmann wegen Korruption und Steuerhinterziehung. Er kündigt seinen vorzeitigen Rücktritt an.
    199906.09.1999 – Ein Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofes verbietet die Anwendung von Folter in israelischen Gefängnissen.
    17.05.1999 – Direktwahl des Ministerpräsidenten: Amtsinhaber Netanjahu verliert gegen den Herausforderer Ehud Barak. Aus der gleichzeitig durchgeführten Parlamentswahl gehen die beiden großen Parteien als Verlierer hervor; Gewinne verzeichnen die Ultraorthodoxen, ihre Schas-Partei wird mit drittstärkste Partei. Barak bildet eine 7-Parteien-Regierung. (Vereidigung des Kabinett Baraks am 05.07.)
    26.01.1999 – Ein Gesetz wird in der Knesset durch die religiösen Parteien durchgesetzt, das die alleinige Autorität der orthodoxen Rabbiner in den Religionsräten legitimiert.
    23.01.1999 – Verteidigungsminister Yitzhak Mordechai wird von Netanjahu entlassen. Nachfolger im Amt wird der als Hardliner geltenden Mosche Arens.
    199821.12.1998 – Die Knesset lehnt die Nahostpolitik der Regierung Netanjahu ab. Ein Gesetzentwurf über vorzeitige Neuwahlen wird gebilligt.
    09.12.1998 – Die Freistellung der Talmudstudenten vom Wehrdienst soll aufgehoben werden – das besagt eine Anordnung des Oberste Gerichtshof, mit der er die Knesset anweist, binnen eines Jahres ein entsprechendes Gesetz zu erlassen.
    14.05.1998 – Am 50. Jahrestag der Staatsgründung Israels – die Israeli haben das Jubiläum gemäß dem jüdischen Kalender bereits am 30. April gefeiert – kommt es im Westjordanland und im Gazastreifen zu schweren Unruhen.
    04.03.1998 – Wiederwahl des Staatspräsidenten Ezer Weizmann. Sein Herausforderer war Shaul Amor. Es war das erste Mal, dass die Regierung die Wiederwahl des amtierenden Präsidenten nicht unterstützte, sondern einen eigenen Gegenkandidaten aufstellte.
    04.01.1998 – Steigerung der Regierungskrise nach Rücktritt von David Levy, der Außenminister war.
    199708.12.1997 – Türkei-Besuch des israelischen Verteidigungsminister Yitzhak Mordechai: Die Türkei und Israel vereinbaren eine Kooperation auf militärischem Gebiet. Darüber hinaus wollen die beiden Länder auch ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen vertiefen.
    10./11.11.1997 – Stärkung der Machtposition Netanjahus durch die Abschaffung der parteiinternen Vorwahlen. In Folge kommt es zu tiefem Vertrauensverlust in den Ministerpräsidenten und wiederholten Rücktrittsforderungen.
    13.09.1997 – In Tel Aviv demonstrieren rund 50.000 Israeli für einen dauerhaften Frieden und gegen die Politik von Benjamin Netanjahu.
    10.09.1997 – US-Außenministerin Madeleine Albright trifft zu einem dreitägigen Nahost-Besuch in Israel ein und wird von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu Gesprächen über den Nahost-Friedensprozess empfangen.
    24.06.1997 – Misstrauensabstimmung im Parlament, die Ministerpräsident Netanjahu nur mit knapper Mehrheit übersteht.
    03.06.1997 – Wahlen zum Vorsitzenden des Arbeiterblocks, bei denen Ehud Barak siegreich hervor geht. Er ist war Generalstabschef und Innenminister.
    25.04.1997 – Die UN-Vollversammlung verurteilt Israel wegen seines Siedlungsprojektes „Har Homa“ im arabischen Ost-Jerusalem scharf. Ungeachtet internationaler Proteste plant Israel eine weitere jüdische Siedlung im Westjordanland südlich von Bethlehem.
    17.04.1997 – Tod Chaim Herzog, ehemaliger israelischer Staatspräsident.
    17.01.1997 – Hebron geht in die Selbstverwaltung der Palästinenser über.
    199625.09.1996 – Schwerste Unruhen seit Beendigung der Intifada 1993 folgen auf die Öffnung eines Tunnels in der Jerusalemer Altstadt entlang des Tempelberges durch die Israeli.
    19.06.1996 – Netanjahu bildet eine konservativ-religiöse Koalition. Die israelische Regierung hebt den Baustopp für jüdische Siedlungen in den palästinensischen Autonomiegebieten auf.
    Mai 1996 – Israel nimmt offizielle Handelsbeziehungen zu den Emiraten Katar und Oman auf: Israel eröffnet Handelsvertretungen in Doha und Maskat, Katar und Oman eröffnen Büros in Tel Aviv.
    29.03.1996 – Erste Direktwahl zum Ministerpräsidenten, aus der Benjamin Netanjahu, Vorsitzender des Likud-Blocks seit März 1993, erfolgreich gegen den amtierenden Regierungschef Shimon Peres hervorgeht.
    16.01.1996 – Als erste israelisches Staatsoberhaupt hält Präsident Ezer Weizmann vor dem deutschen Bundestag eine Rede.
    1995Ende 1995 – Israel zieht seine Truppen mit Ausnahme von Hebron aus dem Westjordanland ab.
    04.11.1995 – Der israelische Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger Yitzhak Rabin wird während einer Friedenskundgebung in Tel Aviv von dem jüdischen Rechtsextremisten Jigal Amir erschossen. Außenminister Schimon Peres übernimmt die Regierungsgeschäfte.
    28.09.1995 – Ausweitung der palästinensischen Selbstverwaltung auf das Westjordanland nach dem „Oslo-II-Abkommen“ zwischen Yassir Arafat und Yitzhak Rabin.
    1994Ende 1994 – Abzug der israelischen Truppen aus Jericho.
    26.10.1994 – Der jordanische König Hussein II. und der israelische Regierungschef Yitzhak Rabin unterzeichnen einen Friedensvertrag.
    Ab Mai 1994 – Inkrafttreten des Gaza-Jericho-Abkommens: Arafat kehrt aus dem tunesischen Exil zurück und verlegt den Amtssitz der PLO nach Gaza. Die radikal-islamsiche Hamas verstärkt ihre Attentate in Israel.
    199307.05.1993 – Präsidentschaftswahl, bei der Ezer Weizmann von der Arbeiterpartei zum neuen israelischen Staatspräsidenten gewählt wird.
    Weitere Informationen
    Einrichtungen

    Botschaft - Israel

    Chronologie der Entwicklung des modernen Staates Israel

    Der Konflikt zwischen Israel und Palästina

    Dokumente zum Nahost-Konflikt

    Geschichte Israels

    History of Israel

    Israel Informationen

    Nahostkonflikt - AG Friedensforschung

    Webkatalog – Country Studies – Israel

    Redaktion: 10.09.09, von: Lydia Schmidt

     
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