StartseiteAktuellesNachrichtenAktualisierte Clusterportraits bei Kooperation international: Grenoble/Lyon, Canada's Technology Triangle, Bangalore, Qatar, Kopenhagen/Öresund

Aktualisierte Clusterportraits bei Kooperation international: Grenoble/Lyon, Canada's Technology Triangle, Bangalore, Qatar, Kopenhagen/Öresund

Auf Kooperation international stehen 51 Portraits zu leistungsstarken Standorten aus 31 Ländern zur Verfügung. Diese werden kontinuierlich ergänzt und aktualisiert, zuletzt wurden die Clusterportraits Grenoble/Lyon, Canada's Technology Triangle, Bangalore, Qatar und Kopenhagen/Öresund überarbeitet.

Der Grenoble / Lyon High Tech Cluster gilt als gelungenes Beispiel eines europäischen Hochtechnologieclusters, der mit großem Engagement öffentlicher und privater Akteure entstanden ist. Von besonderer Bedeutung ist die Vielzahl national und international agierender Wettbewerbspole (Pôles de Compétitivité), die Stärken in den Bereichen Mikro- und Nanotechnologie, Biotechnologie, Lebenswissenschaften, Informations- und Kommunikationstechnologie und dem Energiesektor aufweisen und zu wichtigen und treibenden Akteuren des Clusters gehören. Nach Paris ist Grenoble /Lyon der wichtigste Standort sowohl privater als auch öffentlicher Forschung in Frankreich. 

Canada's Technology Triangle ist ein international anerkannter Technologiecluster im Städtedreieck zwischen Kitchener, Waterloo und Cambridge und weist Stärken in Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Automobilindustrie, Produktion, Hochtechnologie und dem Finanzsektor auf. Zu den jüngeren Wirtschaftssektoren, die sich dynamisch entwickeln, zählen die Lebenswissenschaften und der Energiesektor. Das Innovationspotenzial, das die Entwicklung regionaler Start-Ups wie BlackBerry begünstigte, strahlt eine hohe Anziehungskraft auf Investoren im In- und Ausland aus.

Bangalore ist der wichtigste Hochtechnologiestandort Indiens. Besonders die Innovationskraft in Luft- und Raumfahrt, Biotechnologie und Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zeichnen den Cluster aus. Als Zentrum der zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrtindustrie Indiens ist Bangalore für über 65 Prozent der nationalen Aktivitäten in diesem Sektor verantwortlich. Im Bereich der Biotechnologien weist Bangalore hohes Potenzial und starkes Wachstum auf: Fast die Hälfte der Biotech-Unternehmen Indiens sowie wichtige Forschungszentren sind in der Stadt ansässig. Aufgrund der dichten Ansammlung von in- und ausländischen Computer- und Hightech-Firmen ist der Cluster auch als „Silicon Valley Indiens“ bekannt.

Die enormen Vorkommen an Hydrokarbonressourcen und der daraus resultierende Reichtum des Landes haben die Entwicklung eines international ausgerichteten und sich schnell entwickelnden Clusters in Qatar ermöglicht. Mit enormem finanziellem Aufwand konnten moderne Voraussetzungen für Kooperationen zwischen Wirtschaft und Forschung geschaffen werden. Insbesondere vor den Erfahrungen der globalen Finanzkrise, die die reichen arabischen Golfstaaten besonders in den Jahren 2008 und 2009 hart traf, unternimmt Qatar zur langfristigen Absicherung des Wirtschaftswachstums zunehmend Anstrengungen, die nationale Ökonomie weiter zu diversifizieren.

Kopenhagen gilt als der wichtigste Wirtschaftsstandort Dänemarks. Die im Jahr 2000 eröffnete Öresundverbindung unterstützt Kopenhagens Stellung als Eingangstor zu Skandinavien und darüber hinaus zur gesamten Ostsee. Der Cluster Kopenhagen erstreckt sich über den Großraum Kopenhagen hinaus auf die südschwedischen Städte Malmö und Lund. Zusammen werden sie durch die infrastrukturell ermöglichte Nähe zur Öresund Region zusammengefasst. Die Schwerpunkte des Clusters liegen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien, Lebenswissenschaften sowie Umwelttechnologien. 

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Miguel Krux
VDI Technologiezentrum GmbH
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Technologie und Innovation
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Quelle: VDI Technologiezentrum GmbH Redaktion: von Miguel Krux Länder / Organisationen: Frankreich Kanada Qatar Indien Dänemark Schweden Themen: Netzwerke Lebenswissenschaften Information u. Kommunikation Engineering und Produktion Energie Wirtschaft, Märkte Bildung und Hochschulen Berufs- und Weiterbildung Mobilität

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