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Deutsch-Französische Hochschule bietet fünf neue Studiengänge an

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Auch in Zeiten der Covid-19-Pandemie baut die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) ihr grenzüberschreitendes Studienangebot weiter aus und fördert ab dem kommenden Wintersemester vier neue binationale und einen neuen trinationalen Studiengang. Die neuen Programme führen die Studierenden z.B. von Passau nach Paris, von Mainz nach Dijon oder von Hamburg über Porto nach Lille.

Ein neuer grundständiger Studiengang im Fach Musik sowie vier neue Master in Informatik, Geophysik, European Studies sowie Medical Technology and Healthcare Business nimmt die DFH zum kommenden Wintersemester in ihr Studienangebot auf. Damit stehen frankreichbegeisterten Studieninteressierten und ihren französischen Kommilitonen nun insgesamt 186 Studiengänge auf Bachelor- und Masterniveau zur Auswahl, die an rund 200 Hochschulen in Deutschland, Frankreich sowie einigen Drittländern durchgeführt werden.

In der aktuellen Situation sind es sowohl die Studierenden als auch die Lehrenden dieser Studiengänge, die weiterhin ihr Vertrauen in die internationale Zusammenarbeit demonstrieren und zuversichtlich in die Zukunft blicken: Für alle DFH-Studierenden ist ein längerer Auslandsaufenthalt integraler Bestandteil des Studiums. Sie verbringen ungefähr die Hälfte ihrer Studienzeit im Partnerland bzw. in den Partnerländern und erhalten dafür ohne Verlängerung der Regelstudienzeit die Abschlüsse der beteiligten Hochschulen. Dabei werden sie intensiv von den Programmbeauftragten an der Heimathochschule sowie im Partnerland betreut und können von den vielen Angeboten der DFH profitieren – Online-Sprachkurse, internationaler Studierendenausweis, Vorbereitung auf den Berufseinstieg durch interkulturelle Bewerbertrainings etc.

Die Grenz- und Hochschulschließungen sowie die Ausgangsbeschränkungen im Rahmen der Covid-19-Pandemie haben die Studierenden und Lehrenden der Studiengänge deswegen vor besondere Herausforderungen gestellt. Entmutigt sind sie aber noch lange nicht und möchten weiterhin mobil bleiben. Denn es ist der Kontakt vor Ort und die intensive Auseinandersetzung mit der Sprache, den Lehr- und Forschungsmethoden und den kulturellen Eigenheiten des Partnerlandes, die den rund 6 400 Studierenden der DFH die besondere Qualität der Ausbildung garantieren.

Um in das Exzellenz-Netzwerk der DFH aufgenommen zu werden und Fördermittel zu erhalten, mussten die neuen Studiengänge ein mehrstufiges Evaluationsverfahren durchlaufen. Dabei stehen neben der wissenschaftlichen Qualität der Studienprogramme besonders der Spracherwerb, der Praxisbezug sowie die Karrierechancen im Mittelpunkt. Die Studiengänge der DFH müssen sich alle vier Jahre einer erneuten Überprüfung unterziehen.

Quelle: Deutsch-Französische Hochschule DFH/ IDW Nachrichten Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Frankreich Themen: Bildung und Hochschulen Förderung

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