StartseiteAktuellesNachrichtenDeutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) fördert Mobilität auch bei Behinderung

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) fördert Mobilität auch bei Behinderung

Der DAAD unterstützt die Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention nach einem inklusiven Bildungssystem, welches die chancengleichen Studienbedingungen für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten einschließt.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst fördert den studentischen und akademischen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland. Er ermöglicht damit Zugänge zu den besten Studien- und Forschungsmöglichkeiten weltweit.

''Durch die spezifischen Fördermöglichkeiten des DAAD möchten wir diese Menschen ermutigen, einen Teil ihres Studiums im Ausland zu verbringen und internationale Kontakte zu knüpfen'', betont DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel.

Um auf die unterschiedliche Vielfalt an Bedürfnissen von Studierenden eingehen und eine gesicherte Studienfinanzierung gewährleisten zu können, stellt der DAAD finanzielle Mittel für auslandsbedingte und durch eine Behinderung oder chronische Erkrankung begründete Mehrkosten zur Verfügung, die sonst durch keinen anderen Kostenträger gedeckt werden können. Dies gilt sowohl für die individuelle Personenförderung als auch die vielfältige Projektförderung. Zudem hat sich der DAAD in der Vergangenheit aktiv dafür eingesetzt, den Versicherungsschutz für alle seine Stipendiaten zu verbessern und wird dies auch weiterhin tun.

Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung im Juni dieses Jahres hat der DAAD die Bereitstellung von Handlungsempfehlungen für seine Mitgliedshochschulen zur Thematik ''Mobilität mit Behinderung und chronischer Krankheit'' beschlossen. Außerdem arbeitet der DAAD an einer Verbesserung des eigenen behindertengerechten Internetauftritts, an zentralen Informations- und Beratungsbroschüren zur Thematik sowie an der Schulung kompetenter Ansprechpartner.

Quelle: IDW Nachrichten / Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V. Redaktion: Länder / Organisationen: EU Themen: Bildung und Hochschulen Fachkräfte

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