StartseiteLänderAfrikaSüdafrikaBeteiligung an EU-Bildungs- und Forschungsprogrammen (mit deutschen Partnern)
Beteiligung an EU-Bildungs- und Forschungsprogrammen (mit deutschen Partnern): Südafrika

Südafrika hat ausgeprägte Forschungsbeziehungen zur Europäischen Union, die ihre Wurzeln im Abkommen über die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit aus dem Jahr 1997 haben und durch die seit 2010 bestehenden südafrikanisch-europäischen Strategic Partnership weiter intensiviert wurden.

Im Rahmen des auslaufenden Forschungsrahmenprogramms FP7 der Europäischen Kommission profitierte Südafrika von 32,4 Mio. € Fördergelder für 171 Vorhaben. Bei 939 eingereichten, gültigen Anträgen hat Südafrika eine überdurchschnittliche Erfolgsquote von 18 % erreicht im Vergleich zu den anderen BRICS-Staaten (Brasilien 12%, Russland, Indien und China je 15 %). Der thematische Schwerpunkt liegt in den Bereichen Gesundheit und Bioökonomie (je 30) und Umwelt (25), gefolgt von IKT (15) und Sozial-/Wirtschafts-/Geisteswissenschaften (10). Besonders erfolgreich konnten sich CSIR und University Cap Town platzieren mit jeweils 17 bzw. 16 erfolgreichen Anträgen:

  • UNIVERSITY OF THE WITWATERSRAND JOHANNESBURG: 5
  • UNIVERSITY OF PRETORIA: 5
  • UNIVERSITY OF KWAZULU-NATAL: 6
  • STELLENBOSCH UNIVERSITY: 7
  • NATIONAL HEALTH LABORATORY SERVICES: 7
  • UNIVERSITY OF CAPE TOWN (UCT): 16
  • COUNCIL FOR SCIENTIFIC AND INDUSTRIAL RESEARCH (CSIR): 17

Deutsch und Südafrikaner arbeiten im Rahmen des 7. FP in 97 (der 171) Projekte zusammen in den Schwerpunkten Umwelt (18), Gesundheit und Bioökonomie (je 14). Die bevorzugten deutschen Kooperationspartner sind dabei Max-Planck-Institute und DLR mit jeweils 10 bzw. 9 erfolgreichen Anträgen.

  • FORSCHUNGSZENTRUM JUELICH GMBH: 4
  • TECHNISCHE UNIVERSITAT BERLIN: 4
  • POTSDAM INSTITUT FUER KLIMAFOLGENFORSCHUNG: 4
  • UNIVERSITAET ZU KOELN: 5
  • FRAUNHOFER INSTITUTE: 7
  • DEUTSCHES ZENTRUM FUER LUFT - UND RAUMFAHRT e.V.: 9
  • MAX-PLANCK-INSTITUTE: 10

 

EUREKA (Initiative für anwendungsnahe Forschung in Europa):

Der damalige südafrikanische Minister für Wissenschaft und Technologie, Mr. Derek Hanekom, stellte am 17. Januar 2013 den Antrag, als assoziiertes Mitglied in EUREKA aufgenommen zu werden. Entsprechend den Regularien haben die Hohen Repräsentanten von EUREKA über dieses Aufnahmeersuchen am 20.6.2014 positiv entschieden.

Derzeit sind 40 Staaten und die Europäische Kommission Mitglieder in EUREKA: Die EU-Staaten, Island, Israel, die ehemalige Republik Mazedonien, Monaco, Montenegro, Norwegen, Russland, San Marino, Schweiz, Serbien, Ukraine, Türkei. Zusätzlich kann mit Ländern außerhalb Europas ein Assoziierungsabkommen geschlossen werden. Derzeit gibt es neben Südafrika auch Assoziierungsabkommen mit der Republik Korea und Kanada.

 

 

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