StartseiteLänderAfrikaTunesienAusgezeichnete deutsch-afrikanische Innovationsprojekte starten

Ausgezeichnete deutsch-afrikanische Innovationsprojekte starten

Berichterstattung weltweit

Nach einer erfolgreichen ersten Ausschreibungsrunde vergibt das BMBF in diesem Jahr zum zweiten Mal den „Deutsch-Afrikanischen Innovationsförderpreis“ (German-African Innovation Incentive Award, GAIIA) an sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Afrika (Ghana, Marokko, Südafrika, Tunesien, Uganda) und ihre deutschen Kooperationspartner.

Die sechs ausgezeichneten deutsch-afrikanischen Kooperationsprojekte, die mit einem Preisgeld in Höhe von 150.000 € gefördert werden, haben zum 1. Juni 2020 ihre Arbeiten aufgenommen.

Mit dem Preis würdigt das BMBF herausragende Forschende aus Afrika, die auf Grundlage ihrer bereits erbrachten Forschungsleistungen innovative Lösungen entwickeln, die an die Bedürfnisse des afrikanischen Kontinents angepasst sind und die Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Deutsch-afrikanische Partnerschaften stellen dabei einen wichtigen Erfolgsfaktor dar. In den innovativen Projekten werden nachhaltige Lösungen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, nachhaltige Ressourcennutzung, erneuerbaren Energien und Kommunikationstechnologien zur Inklusion gehörloser Menschen entwickelt.

Preisträgerinnen und Preisträger des Deutsch-Afrikanischen Innovations­förderpreises 2020

Prof. Dr. Abdelhadi Soudi, Ecole Nationale Supérieure des Mines de Rabat, Marokko
In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kristof Van Laerhoven, Universität Siegen
Projekttitel: Eine Crowd-Sourcing-Plattform zur Erfassung von Vokabeln in afrikanischen Gebärdensprachen für Grund- und MINT-Schüler (Projekt AfricaSign)

Philippa Ngaju Makobore, Uganda Industrial Research Institute, Kampala, Uganda
In Zusammenarbeit mit Tobias Behr, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, Mannheim
Projekttitel: Verbesserung der Sicherheit von Infusionstherapie in Entwicklungsländern – Elektronisch gesteuertes Gravitations-Infusionsset (Projekt ECGF-IS)

Prof. Dr. Sami Sayadi, Center of Biotechnology of Sfax, Tunesien
In Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Sven-Uwe Geißen, Technische Universität Berlin
Projekttitel: Innovative Valorisierung von Olivenmühlenabwasser (Projekt InnoVa)

Prof. Dr. Ahmed Alami Merrouni, Mohammed First University, Oujda/IRESEN (Research Institute for Solar Energy and New Energies), Marokko
In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ralph Gottschalg, Hochschule Anhalt
Projekttitel: Verschmutzungserkennung für PV-Anwendungen und Reinigungsoptimierung in ariden und semiariden Gebieten Nordafrikas (Projekt SoDeCo)

Prof. Dr. Jochen Petersen, University of Cape Town, Südafrika
In Zusammenarbeit mit Prof. Dr.Ing. Dr.h.c. Bernd Friedrich, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Projekttitel: Entwicklung eines kombinierten pyro-/hydrometallurgischen Prozesses zur Wertrückgewinnung aus Elektronikschrott durch kleinformatige Umsetzung in Afrika (Projekt VaReeWa)

Dr.-Ing. Richard Arthur, Koforidua Technical University, Koforidua, Ghana
In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dieter Bryniok, Hochschule Hamm-Lippstadt
Projekttitel: Lokalisierung, Quantifizierung und Verwertung von Wasserhyazinthen im Volta-Fluss auf der Basis von Fernerkundungsdaten (Projekt WHy@Volta)

Weiterführende Informationen

Ergebnisse der zweiten Ausschreibung mit Zusammenfassungen der Projekte

Information zum Förderprogramm „German-African Innovation Incentive Award“ (GAIIA)

Quelle: Internationales Büro Redaktion: von Birgit Wirsing und Tiemo Pokraka Länder / Organisationen: Ägypten Algerien Angola Äthiopien Benin Botsuana Burkina Faso Côte d'Ivoire Gambia Ghana Kamerun Kenia Libyen Mali Marokko Namibia Niger Nigeria Region Ostafrika Region südliches Afrika Region Westafrika Ruanda Senegal Somalia Südafrika Tansania Togo Tunesien Zentralafrikanische Republik Deutschland Themen: Energie Information u. Kommunikation Infrastruktur Innovation Lebenswissenschaften Umwelt u. Nachhaltigkeit Wirtschaft, Märkte

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