StartseiteLänderAsienPalästinensische Gebiete7. Arabisch-Deutsches Bildungsforum

7. Arabisch-Deutsches Bildungsforum

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Berufliche Bildung bietet wirtschaftliche Perspektiven und Lösungen für Wachstumsbranchen

Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, der Kampf gegen die zunehmende Wasserknappheit, und der Ausbau des Tourismussektors zählen zu den aktuellen Themen des 7. Arabisch-Deutschen Bildungsforums. Der Ausbau der beruflichen Aus- und Weiterbildung bietet Lösungsperspektiven für zahlreiche Entwicklungen in der MENA-Region. Auf der Fachkonferenz von iMOVE und Ghorfa suchen deutsche und arabische Fachleute aus Regierungseinrichtungen, Industrie, Universitäten und Bildungsbranche gemeinsame Antworten, um die drängenden Qualifizierungsbedarfe der rasch wachsenden Bevölkerung in der arabischen Welt zu decken. Das internationale Expertentreffen findet vom 5. bis 6. Oktober 2016 in Berlin statt, wie in den Vorjahren unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Der Ausbau von Wachstumsbranchen steht ganz oben auf der Liste der Entwicklungsziele, die sich die Regierungen in der MENA-Region gesteckt haben. Angesichts des absehbaren Endes von Erdöl- und Erdgasreserven und dauerhaft niedriger Weltmarktpreise für fossile Energieträger steigen die Investitionen in innovative Umwelttechnologien und in den Ausbau des Tourismus. Deutsche Bildungsanbieter zeigen am Beispiel von Kooperationsprojekten, wie sie nicht nur durch anspruchsvolle technische Qualifizierungen, sondern auch durch die Schulung von Service-, Sicherheits- und Gesundheitspersonal zur Verminderung des Fachkräftemangels beitragen können.

Um die Schaffung wirtschaftlicher Perspektiven geht es auch beim Thema Nordafrika, dem regionalen Schwerpunkt des diesjährigen Forums. Kommerzielle Bildungspartnerschaften bieten ihnen Zukunftschancen, die sie in ihrer Heimat auch ohne Hochschulabschluss ergreifen können, und eröffnen auch Karrierewege ins Ausland, etwa im Pflegesektor. Angesichts des niedrigen Status beruflicher Bildung in vielen arabischen Ländern erörtern die Bildungsexpertinnen und -experten zusätzlich das Für und Wider ihrer (teilweisen) Akademisierung zur Attraktivitätssteigerung.

iMOVE ist die Exportinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Als Arbeitsbereich des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) unterstützt iMOVE mit einem umfangreichen Serviceangebot deutsche Anbieter beruflicher Aus- und Weiterbildung bei der Erschließung internationaler Märkte. Mit der Marke „Training – Made in Germany“ wirbt iMOVE im Ausland für deutsche Kompetenz in der Berufsbildung. Die Ghorfa Arab-German Chamber of Commerce and Industry wird durch die arabischen Industrie- und Handelskammern und die arabischen Botschaften getragen. Sie ebnet deutschen Unternehmen den Weg in den arabischen Markt und fördert die deutsch-arabische Wirtschaftskooperation.

Kontakt:

Silvia Niediek
BIBB, Arbeitsbereich iMOVE
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn 

Telefon: 02 28 / 107-17 02
Telefax: 02 28 / 107-28 95
E-Mail: niediek(at)imove-germany.de 
www.imove-germany.de

Quelle: iMOVE Redaktion: von Miguel Krux Länder / Organisationen: Irak Jordanien Kuwait Libanon Palästinensische Autonomiegebiete Qatar Saudi Arabien Syrien Vereinigte Arabische Emirate Ägypten Algerien Libyen Mali Marokko Niger Tunesien Themen: Berufs- und Weiterbildung

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