StartseiteThemenWasserstoff & Erneuerbare EnergienStartschuss für EU-Forschungsprojekt HiPowAR: Ammoniak als synthetischer Kraftstoff ohne CO2-Emissionen

Startschuss für EU-Forschungsprojekt HiPowAR: Ammoniak als synthetischer Kraftstoff ohne CO2-Emissionen

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Ziel ist die Entwicklung einer bahnbrechenden Technologie für die direkte Energieumwandlung von erneuerbarem Ammoniakbrennstoff in Strom.

Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP), Zentrum für Brennstoffzellen Technik (ZBT) und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS ) entwickeln zusammen mit Politecnico di Milano aus Italien, PBS BRNO aus Tschechien und Ranotor aus Schweden einen Membran-Reaktor für die effiziente Energieerzeugung aus Ammoniak. Der neue Membranreaktor verspricht im Vergleich zu Verbrennungsmotoren und Dampfkraftwerken eine höhere Effizienz in der Energiewandlung und soll einen Durchbruch in der direkten Wandlung von Ammoniak als ein leicht speicherbarer, kohlenstofffreier Wasserstoffträger in nutzbare Energie ermöglichen. Der Aufbau des Membranreaktors ist dem einer Brennstoffzelle sehr ähnlich, dabei ist der Membranreaktor aber etwas einfacher und kostengünstiger als beispielsweise die Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC), die ebenfalls für die direkte Verstromung von Ammoniak eingesetzt werden kann.

HiPowAR ist im Rahmen des CAMPFIRE Bündnisses der Region Nord-Ost in Deutschland entstanden, das sich die Forschung und Entwicklung von Technologien für die dezentrale Erzeugung von Ammoniak und für dessen Einsatz als Kraftstoff und Energieträger als Wasserstofftechnologie der Generation 2.0 zum Ziel gesetzt hat. Durch das EU-Forschungsprojekt HiPowAR (Highly Efficient Power Production By Green Ammonia Total Oxidation In A Membrane Reactor), das im Rahmen von Horizont 2020 finanziert wird, soll die Implementierung von Ammoniak als ein wirtschaftlicher synthetischer Kraftstoff für die emissionsfreie Schifffahrt, Luftfahrt und Heavy-Duty ohne CO2-Emissionen vorangetrieben werden.

Quelle: Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. via IDW Nachrichten Redaktion: von Sarafina Yamoah, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: EU Themen: Energie Physik. u. chem. Techn. Umwelt u. Nachhaltigkeit

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