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Erfolgreicher Abschluss des deutsch-österreichischen Projekts CompStor: Kompetenzzentrum zur Energiespeicherung

Erfolgsgeschichten Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Die Hochschule Landshut und die Fachhochschule Oberösterreich haben eine länderübergreifende Plattform zur Batterieforschung entwickelt und initiieren damit Austausch in Forschung und Lehre, wovon Forschende, Studierende und die Region profitieren.

Elektrische Speicher sind im Zuge der Energiewende eine zentrale Schlüsseltechnologie für die Zukunft. Da regenerative Quellen wie Wind oder Sonne nicht kontinuierlich Energie erzeugen, braucht es einen Puffer, um diese Unregelmäßigkeiten auszugleichen. Vor vier Jahren starteten die Hochschule Landshut und die Fachhochschule Oberösterreich in Wels daher eine Kooperation, um ihre Kompetenzen im Bereich Energiespeicherung zu bündeln. Nun freuen sich die beiden Einrichtungen über den erfolgreichen Abschluss ihres Projekts CompStor – Kompetenzzentrum zur Energiespeicherung.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit umfasst sowohl die Lehre als auch die Forschung im Bereich elektrische Speicher. So entstand am Technologiezentrum Energie in Ruhstorf an der Rott (TZ Energie) ein Neubau mit chemischen und technischen Laboren sowie einer Technikumshalle zum Thema Zellfertigung und Batterietest. Die FH Oberösterreich errichtete zudem am Welios Science Center in Wels hochmoderne Anlagen für Hochspannungs- und Hochstromuntersuchungen. Gleichzeitig erarbeiteten die beiden Hochschulen ein gemeinsames Kursangebot für Studierende, um den Nachwuchs in der Region zu den Themen Batterietechnologie, Netzintegration und Schutztechnik weiterzubilden.

Durch den Wissenstransfer und die gemeinsame Forschung an Batteriespeichern, schaffen die beiden Hochschulen ein grenzüberschreitendes Kompetenzfeld für Gleichstromtechnik und Netzintegration. Für Niederbayern und Oberösterreich bedeutet dies eine Stärkung der Region, neue Impulse für Innovationen und eine Verbesserung der internationalen Sichtbarkeit. So zeichnen sich die beteiligten Institute als Anlaufstelle für Fragen aus Industrie, Wirtschaft und Politik aus und agieren als unabhängige Beratungsstellen zum Thema elektrische Speichersysteme. Darüber hinaus bietet die grenzüberschreitende Forschungs-, Lehr- und Innovationsplattform unzählige Möglichkeiten zur Interaktion, sowohl für die beiden Hochschulen, als auch für die regionalen Betriebe in Niederbayern und Oberösterreich, die sich dadurch besser vernetzen und Synergieeffekte nutzen können. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus der gemeinsamen Forschung fließen zudem unmittelbar in die Lehre mit ein.

Das Projekt CompStor – Kompetenzzentrum zur Energiespeicherung (Competence Center for Energy Storage) begann 2015 und wurde Ende März 2019 abgeschlossen. Geleitet wird das Projekt an der Hochschule Landshut. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert das Projekt mit ca. 5,5 Millionen Euro. Rund 1 Million Euro haben die Einrichtungen aus Eigenmitteln beigesteuert.

Quelle: Hochschule Landshut/ IDW Nachrichten Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Österreich Themen: Bildung und Hochschulen Energie Physik. u. chem. Techn. Umwelt u. Nachhaltigkeit

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