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Bauhaus-Universität Weimar erhält weitere Mittel für Internationalisierungsvorhaben

Die Bauhaus-Universität Weimar erhält in den nächsten drei Jahren fast 150.000 Euro vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) für internationale Doktoranden und Postdoktoranden. Mit einem Anteil von 45 Prozent internationaler Doktorandinnen und Doktoranden belegte die Universität im Profildatenprojekt des DAAD, der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Alexander von Humboldt-Stiftung deutschlandweit den zweiten Platz.

Der erfolgreiche Antrag basiert auf einem Konzept, dass gemeinsam von der Bauhaus Research School als Dachorganisation für Promovierende und Postdoktoranden und dem Dezernat Internationale Beziehungen erstellt wurde. »Wir wollen internationalen Promovierenden an der Bauhaus-Universität Weimar hervorragende Rahmenbedingungen für ihre Forschung bieten. Dafür bedarf es eines Gesamtkonzepts, das den jungen Forschenden die Erwartungen der deutschen Wissenschaftskultur vermittelt und Unterstützung bei der Integration in die Universität bietet«, sagt Ute Mai, Geschäftsführerin der Bauhaus Research School.

Die Mittel stammen aus dem STIBET-Doktoranden-Programm und sollen für Maßnahmen eingesetzt werden, die speziell auf die Bedürfnisse der internationalen Promovierenden und Postdoktoranden zugeschnitten sind. Geplant ist ein umfassendes Betreuungs- und Qualifikationskonzept. Die Bauhaus-Universität Weimar erhofft sich dadurch, den Erfolg internationaler Nachwuchsforscher und -forscherinnen zu sichern und deren Potenzial für die Internationalisierung der Universität zu nutzen.

Mit dieser zusätzlichen Förderung soll eine kontinuierliche und professionelle Betreuung vom ersten Kontakt bis zum Abschluss der Promotion und darüber hinaus garantiert werden. Die vielen internationalen Promovierenden sollen nicht nur fachlich integriert und qualifiziert, sondern auch sozial eingebunden werden. Ebenso sollen erfolgreiche Abschlüsse unterstützt und gefördert werden. Um auch zukünftig das Potential der Absolventinnen und Absolventen zu nutzen, wird die Alumni-Arbeit intensiviert.

Ein neues Format der Förderung sind die sogenannten Lehr- und Forschungsassistenzen. Damit erhalten internationale Promovierenden und Postdoktoranden die Möglichkeit, sich aktiv an aktuellen Lehr- und Forschungsprojekten der Bauhaus-Universität Weimar zu beteiligen. »Die vielseitigen wissenschaftlichen und interkulturellen Erfahrungen dieser Nachwuchswissenschaftler wurden bisher noch zu wenig erkannt und genutzt«, sagt Susanne Wille, Referatsleiterin im Dezernat Internationale Beziehungen. »Dabei sind sie ein großer Schatz und eine Chance für die Internationalisierung der Universität.«

Die Bauhaus Research School ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung, die Promovierende sowie Postdoktoranden betreut und fördert. Das Dezernat Internationale Beziehungen koordiniert und betreut die fast 200 Kooperationen mit Partnerhochschulen weltweit und versteht sich als Kompetenzzentrum für die Querschnittsaufgabe der Internationalisierung der Hochschule. Der dort angesiedelte Bereich »Internationales Studium und Promotion« betreut internationale Promovierende, Wissenschaftler und Künstler, koordiniert soziale und administrative Maßnahmen zur raschen Integration und ist für die Zulassung internationaler Doktoranden zuständig.

Kontakt

Für weiterführende Auskünfte und Informationen stehen die Bauhaus Research School und das Dezernat Internationale Beziehungen zur Verfügung:

Ute Mai
Geschäftsführerin Bauhaus Research School
Tel.: +49 (0) 3643/58 41 02
E-Mail: ute.mai(at)uni-weimar.de
www.uni-weimar.de/brs

Susanne Wille, M.A.
Referatsleiterin Service für Internationale Vollzeitstudierende und Promovenden
Dezernat Internationale Beziehungen/International Office
Tel.: +49 (0) 36 43/58 23 63
E-Mail: susanne.wille(at)uni-weimar.de
www.uni-weimar.de/international

Quelle: Bauhaus-Universität Weimar Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Global Themen: Bildung und Hochschulen Förderung

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