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Bewerben für Stiftungspreis "Jugend baut Europa"

Die "Stiftung Prof. Joachim Lenz“ verleiht alle drei Jahre einen Stiftungspreis für ein besonderes Projekt oder eine Ingenieurarbeit, das die Beziehung zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarn unterstützt und stärkt. Die Stiftung verbindet mit diesem Preis den Wunsch, die Beziehungen der Länder zu vertiefen und zu festigen.

Der 2. Stiftungspreis wird auf der Stiftungstagung im Jahr 2015 verliehen. Dabei soll ein Projekt oder eine Ingenieurarbeit mit Bezug zu „Energie“ oder „Wasser“ ausgezeichnet werden. Das Projekt oder die Ingenieurarbeit muss die Zusammenarbeit mit Deutschland und mindestens einem weiteren ost-europäischen Nachbarland beinhalten. Das Projekt darf nicht älter als fünf Jahre sein und muss bis zum 31.12.2014 in deutscher oder englischer Sprache vorgestellt werden.

Bewerbung

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung sind:

  • die Studienrichtung lässt sich im weitesten Sinne mit dem Thema „Rohrleitungsbau“ verbinden  (z.B. Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen, Geodäsie, etc.),
  • Interesse an der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in Europa und
  • ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache.
  • Zum Antritt des Praktikums muss das Studium mindestens mit der Note „befriedigend“ abgeschlossen sein.

Bewerbungsunterlagen inklusive einem Motivationsschreiben, einem Lebenslauf, einer Kopie der Abschlussurkunde und einem Nachweis der Sprachkenntnisse können an die nachfolgende Adresse gerichtet werden:

Stiftung Prof. Joachim Lenz
c/o  Institut für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e.V.
Ofener Straße 18
26121 Oldenburg

Informationen über die Voraussetzungen für eine Bewerbung erhalten Sie per E-Mail unter langenberg(at)iro-online.de oder telefonisch unter +49 (0) 441 36103919.

Der Stiftungspreis ist mit insgesamt 10.000 EURO dotiert. Die Stiftung behält sich vor den Preis aufzuteilen.

Aufgaben und Ziele der Stiftung

Die Stiftung Prof. Joachim Lenz wurde im Jahr 2003 vom Institut für Rohrleitungsbau, einem Institut der Jade Hochschule am Studienort Oldenburg, zum Zweck der Förderung einer Weiterbildung von osteuropäischen Studierende und Hochschulabsolventinnen und Absolventen gegründet.

Professor Lenz nutzte seine internationalen Kontakte, um die Stiftung überregional bekannt zu machen. Seit dem Gründungsjahr unterhält die Stiftung intensive Beziehungen zu mehreren osteuropäischen Hochschulen und arbeitet kontinuierlich daran, weitere Hochschulen, Professorinnen und Professoren und natürlich auch Unternehmen im In- und Ausland von der Intention der Stiftung zu überzeugen und zur Mitarbeit zu bewegen.

Durch diese Zusammenarbeit konnte bereits vielen jungen Ingenieuren und Ingenieurinnen aus dem Bereich Bauingenieurwesen die Chance gegeben werden, sich während eines in der Regel einjährigen Praktikums in einem deutschen Unternehmen weiterzubilden.

Weiterbildungspraktikum

Anhand der Vermittlung von Weiterbildungspraktika verfolgt die Stiftung das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und seinen mittel- und osteuropäischen Nachbarn langfristig zu fördern. Junge Hochschulabsolventen wird dadurch die Möglichkeit geboten, die deutsche Unternehmenskultur aus erster Hand kennenzulernen und  den Willen zur Mobilität zu signalisieren. Nach ihrer Rückkehr in ihr Heimatland können diese Praktikantinnen und Praktikanten die dort ansässigen Unternehmen durch ihr Wissen und ihr Potenzial bereichern. Auch für die praktikumsstellenden Unternehmen in Deutschland ergeben sich Vorteile durch die Möglichkeit, wirtschaftliche Beziehungen in die Herkunftsländer aufzubauen.

Quelle: Jade Hochschule Redaktion: von , DLR Projektträger, Europäische und internationale Länder / Organisationen: Bulgarien Deutschland Polen Rumänien Russland Slowakei Tschechische Republik Ukraine Ungarn Themen: Energie Engineering und Produktion Förderung

Eine Initiative vom

Projektträger