StartseiteAktuellesNachrichtenBundesaußenminister Steinmeier zu Gast im deutsch-kolumbianischen Exzellenzzentrum CEMarin

Bundesaußenminister Steinmeier zu Gast im deutsch-kolumbianischen Exzellenzzentrum CEMarin

Im Rahmen seiner Lateinamerika-Reise machte Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier im deutsch-kolumbianischen Exzellenzzentrum CEMarin für Meeresforschung in Santa Marta Station.

Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier hat am Wochenende in Kolumbien das CEMarin, das deutsch-kolumbianische Exzellenzzentrum für Meeresforschung besucht. Das Zentrum, das als ein hervorragendes Beispiel für Exzellenz durch Vernetzung gilt, wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert und ist mit der kürzlich bewilligten zweiten Förderphase auf dem besten Weg, eine dauerhafte Einrichtung zu werden. Unter anderem stehen die Biodiversität in Küstenregionen und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere im Zentrum der Arbeit am CEMarin.

„Für das CEMarin und damit auch für die Universität Gießen war der Besuch des Bundesaußenministers ein großer Vertrauensbeweis“, erklärt Prof. Dr. Thomas Wilke vom Institut für Allgemeine und Spezielle Zoologie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), bei dem die Federführung für das Projekt liegt. Er und sein Kollege Prof. Dr. Bernd Werding, der einen großen Anteil auf Aufbau des Exzellenzzentrums hat, freuten sich über das augenscheinlich große Interesse des JLU-Alumnus Dr. Steinmeier an den Forschungen in Kolumbien. Der Besuch beim CEMarin (Center of Excellence in Marine Sciences) in Santa Marta erfolgte am Wochenende im Rahmen der Lateinamerika-Reise des Bundesaußenministers. Nach einem Rundgang durch die Forschungsbereiche und Labore schloss sich ein Gespräch mit kolumbianischen Doktorandinnen und Doktoranden an, die in den Bereichen Biologie, Chemie und Geologie arbeiten.

Das CEMarin ist eines von weltweit vier Exzellenzprojekten der deutschen Außenwissenschaftsinitiative und wird am 27. und 28. April 2015 April auch Thema einer Veranstaltung an der Universität Gießen sein: Auf der Tagung „Internationale Hochschulkooperationen in der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik am Beispiel der Exzellenz- und Fachzentren“ werden deutsche und internationale Mitglieder der Fach- und Exzellenzzentren sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter des Auswärtigen Amtes Chancen und Herausforderungen der internationalen Hochschulkooperation sowie Szenarien zur Weiterentwicklung des Exzellenz- und Fachzentrenmodells diskutieren.

Mit der Universität der Anden verbindet die JLU Gießen seit 1963 die erste deutsch-kolumbianische Hochschulkooperation. Seit 2010 fördert der DAAD das CEMarin mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Ziele des Exzellenzzentrums für Meereswissenschaften sind die Durchführung von Forschungsprogrammen und -projekten, die Entwicklung und Innovation im gegenseitigen Interesse, die Schaffung von Wissen für die regionale, nationale und internationale Entwicklung sowie die Vertiefung von Bildung und Erziehung auf postgraduierter Ebene im Bereich der Meereswissenschaften.

Kontakt

Prof. Dr. Thomas Wilke
Spezielle Zoologie und Biodiversitätsforschung
Heinrich-Buff-Ring 26-32 (IFZ), 35392 Gießen
Tel.: +49 641 99-35720
tom.wilke(at)allzool.bio.uni-giessen.de

Quelle: Justus-Liebig-Universität Gießen / IDW Nachrichten Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Kolumbien Themen: Bildung und Hochschulen Lebenswissenschaften Geowissenschaften

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