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CERN stellt neue Richtlinie für Open Science vor

Berichterstattung weltweit

Anfang Oktober hat die Europäische Organisation für Kernforschung CERN eine neue Richtlinie für offene Wissenschaft verabschiedet, die mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt. Sie zielt darauf ab, die gesamte CERN-Forschung sowohl für andere Forschende als auch für die breite Öfnetlichkeit vollständig zugänglich, inklusiv, demokratisch und transparent zu machen.

Die neue "Open Science Policy" wurde von der Open Science Strategy Working Group (OSSWG) am CERN entwickelt. Die neue Richtlinie umfasst bestehende Strategien für Open Access und Data sowie Open-Source-Software und -Hardware, die alle Forschungsarbeiten und -daten sowie die verwendete Software und Hardware öffentlich transparent und zugänglich machen. Zudem wurden Aktivitäten im Bereich Ausbildung, Öffentlichkeit und Citizen Science aufgegriffen.

Auf Grundlage dieser Initiativen erarbeitete die Arbeitsgruppe umfassende Leitlinien zur freien Nutzung der CERN-Forschungsergebnisse. Dabei wurden die Empfehlungen für offene Wissenschaft der UNESCO und die Europäische Strategie für Teilchenphysik berücksichtigt.

Die OSSWG wird die Umsetzung und Anwendung der Richtlinien prüfen und begleiten. Dazu soll jährlich ein Open-Science-Bericht erstellt werden.
Mit dem Grundsatzdokument wurde auch eine Webseite online gestellt, auf der alle Open-Science-Initiativen am CERN erläutert werden.

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Quelle: CERN Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: EU Global Themen: sonstiges / Querschnittsaktivitäten Strategie und Rahmenbedingungen

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