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Dänische Hochschulreformen von 2013 in der Diskussion

Berichterstattung weltweit

Im dänischen Parlament hat sich eine Mehrheit für die Abschaffung der umstrittenen Bildungsreform von 2013 gebildet, die unter anderem ein schnelleres Studium und Sanktionen für Fakultäten vorsah, die entsprechende Zielvereinbarungen verfehlten.

Im Zusammenhang mit der Einführung der Reform hatte es in Kopenhagen Proteste mit Zehntausenden Teilnehmern gegen den damaligen Ministerpräsidenten Morten Østergaard gegeben. Bis 2016 hatte sich die durchschnittliche Studienzeit in Dänemark tatsächlich um 3,9 Monate verkürzt, womit das avisierte Ziel einer Verkürzung um 4,3 Monate bis 2019 fast schon erreicht war. Die Reformen wurden dennoch heftig von Universitäten und Studentenvereinigungen kritisiert.

Nun ist ein neues Finanzierungsmodell im Gespräch, nach welchem 10 Prozent der Finanzierung abhängig gemacht wird von der Zahl der Studierenden, die ihr Studium in der Regelstudienzeit beenden und spätestens zwei Jahre nach ihrem Studium eine Anstellung gefunden haben. Die dänische Universitätsvereinigung "Universities Denmark" fordert, dass dieser Anteil nur 5 Prozent betragen soll.

Zum Nachlesen:

Quelle: University World News Redaktion: Länder / Organisationen: Dänemark Themen: Förderung Strategie und Rahmenbedingungen Bildung und Hochschulen

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