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Deutsch-polnisches Labor für Materialforschung eröffnet

Am 27. August 2014 findet die offizielle Eröffnung des Gemeinsamen Labors der polnischen Universität PUT und des IHP - Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik im IHP in Frankfurt (Oder) statt.

Das Gemeinsame Labor mit der Poznań University of Technology (PUT) vertieft die grenzübergreifende, wissenschaftliche Zusammenarbeit in der studentischen Ausbildung und Grundlagenforschung. Das IHP als außeruniversitäres Forschungsinstitut arbeitet bisher mit der BTU Cottbus-Senftenberg, TU Berlin, HU Berlin und TH Wildau in Gemeinsamen Laboren zusammen und erweitert nun im Rahmen der Internationalisierung diese Kooperationsform über nationale Landesgrenzen hinaus.

Über das Joint Lab

Unter dem Motto „Połączyć Interfacing – Verbinden“ wird das Gemeinsame Labor grenzübergreifend die Kompetenzen beider wissenschaftlicher Institutionen bündeln und den bisherigen Wissenstransfer vertiefen. Das Joint Lab ist die Basis für gemeinsame Forschungsaktivitäten im Bereich der modernen Materialforschung für die Silizium Mikroelektronik. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Kontrolle funktionaler Oberflächen und Grenzflächen. Kontrolle über Oberflächen- und Grenzflächeneffekte ist von zentraler Bedeutung, um komplexe Bauteile der modernen Mikroelektronik-Technologien zu realisieren, wie sie etwa für Hochfrequenz- und photonische Anwendungen benötigt werden. Diese beiden Technologieentwicklungen stehen seit mehreren Jahren im Fokus der Forschungsaktivitäten des IHP.

Das Joint Lab baut auf einer bereits erfolgreich bestehenden Kooperation zwischen dem IHP und der PUT auf, die neben gemeinsamen Themen im Bereich der Materialforschung in der Vergangenheit auch gemeinsame Workshops und Veröffentlichungen beinhaltete. Darüber hinaus absolvieren bereits seit mehreren Jahren PUT-Studierende mehrwöchige Praktika am IHP. Zu dieser Zusammenarbeit wurde am 16. Oktober 2011 ein Kooperationsvertrag mit darin vereinbarten gemeinsamen Zielen abgeschlossen.

Die Joint Lab-Eröffnung findet im Rahmen der Deutsch-Polnischen Sommerschule Mikro- und Nanoelektronik statt, die vom 24. bis 30. August 2014 sowohl am IHP in Frankfurt (Oder) als auch an der TU in Poznań ausgerichtet wird. Studierende deutscher und polnischer Hochschulen erhalten die einmalige Möglichkeit, sich innerhalb einer Woche über zwei Wissenschaftseinrichtungen zu informieren und wichtige Kontakte für ihre berufliche Zukunft zu knüpfen.

Quelle: Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik GmbH / IDW Nachrichten Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Polen Themen: Physik. u. chem. Techn. Bildung und Hochschulen Infrastruktur

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