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DFG fördert neues Internationales Graduiertenkolleg mit China

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland elf neue Graduiertenkollegs ein, darunter ein Internationales Graduiertenkolleg mit einer Universität in China.

Dies wurde jetzt vom zuständigen Bewilligungsausschuss bei seiner Wintersitzung in Bonn beschlossen. Die Einrichtungen werden zunächst viereinhalb Jahre lang gefördert und erhalten in dieser Zeit insgesamt etwa 134 Millionen Euro; darin ist eine 22-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten aus den jeweiligen Forschungsprojekten enthalten. Die elf neuen Kollegs nehmen ihre Arbeit ab April 2018 auf.

Das neue Internationale Graduiertenkolleg „TreeDì – Tree Diversity Interactions: Die Rolle von Baum-Baum-Interaktionen in lokalen Nachbarschaften in subtropischen Wäldern“ beschäftigt sich damit, welche Faktoren und Mechanismen innerhalb von Baumbeständen zu positiven Effekten von Biodiversität führen. Zur Beantwortung dieser Frage will es die Interaktionen zwischen einzelnen Bäumen untersuchen. Diese reichen von ober- und unterirdischer Konkurrenz über komplementäre Ressourcennutzung bis zu gegenseitiger Förderung der Bäume.

Die beteiligten Forscherinnen und Forscher aus Deutschland und China nutzen für ihre Arbeiten eine 38 Hektar große experimentelle Plattform, die im Rahmen einer DFG-geförderten Forschergruppe angelegt wurde. In der Anlage stehen subtropische Bäume in Parzellen mit unterschiedlicher Zusammensetzung – und bieten so einen optimalen Untersuchungsgegenstand für das Internationale Graduiertenkolleg.

Sprecherhochschule ist die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sprecher ist Prof. Dr. Helge Bruelheide; weitere antragstellende Hochschulen sind die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Universität Leipzig; Kooperationspartner ist die Graduate University of Chinese Academy of Science in China.

Zusätzlich zu den elf neuen Kollegs stimmte der Bewilligungsausschuss der Verlängerung von 18 Kollegs für weitere viereinhalb Jahre zu. Die Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Insgesamt fördert die DFG zurzeit 223 Graduiertenkollegs, darunter 42 Internationale Graduiertenkollegs.

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Quelle: Deutsche Forschungsgemeinschaft Redaktion: von Andreas Ratajczak, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: China Themen: Förderung Lebenswissenschaften Bildung und Hochschulen

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