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DFG gründet „Deutsches Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth“

Im März 2013 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das „Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth“ (DKN-Future Earth) gegründet. Es unterstützt die integrative Nachhaltigkeitsforschung zwischen Gesellschafts- und Naturwissenschaften und die Identifizierung gesellschaftsrelevanter Forschungsthemen im nationalen und internationalen Kontext.

Das DKN-Future Earth ist die deutsche Kontaktstelle für das neue internationale Forschungsprogramm für globale Nachhaltigkeit. Die DFG unterstützt das DKN-Future Earth mit einem Wissenschaftlichen Sekretariat, das am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel angesiedelt ist. Die Aktivitäten im „Future Earth“-Programm sind Teil des vielfältigen Engagements der DFG im International Council for Science (ICSU) im Zusammenwirken mit dem International Social Science Council (ISSC) und dem Belmont Forum, einem globalen Netzwerk von Forschungsförderern.

Das für zehn Jahre konzipierte Forschungsprogramm „Future Earth: Research for Global Sustainability“ verbindet Natur- und Gesellschaftswissenschaften und wird von internationalen Dachorganisationen wie ICSU, ISSC und Belmont Forum, aber auch der UNESCO und vielen anderen getragen. Die drei übergeordneten Forschungsthemen von Future Earth sind: „Dynamischer Planet“, „Globale Entwicklung“ und „Transformation zur Nachhaltigkeit“.

Das Mandat des DKN-Future Earth schließt inhaltlich und zeitlich an das nun abgeschlossene Mandat des „Nationalen Komitees für Global Change Forschung“ (NKGCF) an, dank dessen Deutschland eine Führungsrolle auf diesem Gebiet übernommen hat. Die DFG hatte das NKGCF in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung 1996 eingerichtet und unterstützte es seit 1997 mit einem Sekretariat zunächst in Bonn, zwischen 2003 und 2009 in München und bis 2013 in Kiel. Das Komitee koordinierte und unterstützte die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die verschiedenen Ansätze in der Global Change Forschung und agierte als Schnittstelle zwischen den verschiedenen deutschen Förderorganisationen und als Initiator neuer Forschungsziele und -projekte in diesem Bereich. Die Arbeit des NKGCF bewegte sich in den im Wesentlichen von ICSU getragenen internationalen Forschungsprogrammen zum globalen Wandel wie dem Weltklimaforschungsprogramm (WCRP), dem Internationalen Geosphären-Biosphären-Programm (IGBP) oder der Earth System Science Partnership (ESSP).

Quelle: Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Global Deutschland Themen: Umwelt u. Nachhaltigkeit Infrastruktur

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