StartseiteAktuellesNachrichtenDie Schweiz strebt Neufassung des Bundesgesetzes über die internationale Zusammenarbeit und Mobilität in der Bildung an

Die Schweiz strebt Neufassung des Bundesgesetzes über die internationale Zusammenarbeit und Mobilität in der Bildung an

Berichterstattung weltweit

Die Förderung der internationalen Zusammenarbeit und der Mobilität in der Bildung ist seit über 20 Jahren ein wichtiges Element der Bildungspolitik der Schweiz. Die Gesetzesgrundlage aus dem Jahr 1999 erfüllt die heutigen Anforderungen jedoch nicht mehr. Der Schweizer Bundesrat hat deshalb am 13. Februar 2019 den Prozess zur Totalrevision des Bundesgesetzes über die internationale Zusammenarbeit und Mobilität in der Bildung eröffnet.

Die bestehende Gesetzesgrundlage zur Förderung der mehrjährigen Programme im Bereich der Mobilität in allen Bildungsbereichen fokussiert auf eine Beteiligung der Schweiz an den europäischen Bildungsprogrammen und schränkt den strategischen Handlungsspielraum des Bundes ein. Es fehlt die gleichwertige gesetzliche Verankerung der seit 2014 umgesetzten Alternative von eigenen, kompatiblen Schweizer Förderprogrammen. 

Mit der Totalrevision sollen inhaltliche und formale Lücken geschlossen, Begrifflichkeiten aktualisiert und der strategische Handlungsspielraum für die zukünftige Ausgestaltung der Förderpolitik des Bundes erweitert werden. Die Totalrevision schafft keine neuen Fördertatbestände. Vielmehr sollen bestehende, erprobte Instrumente gezielt flexibilisiert werden.

Quelle: Der Bundesrat: Das Portal der Schweizer Regierung Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Schweiz Themen: Bildung und Hochschulen

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