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Erasmus+: Über 110.000 junge Menschen aus Deutschland profitierten 2018 vom Bildungsprogramm

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

2018 nutzten 110.120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland die Mobilitätangebote des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+. Über 2000 deutsche Erasmus+-Projekte erhielten einen Gesamtzuschuss von knapp 200 Millionen Euro. Dies geht aus dem am 28. Januar veröffentlichten Jahresbericht 2018 zu Erasmus+ hervor.

In den letzten drei Jahrzehnten hat das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ und seine Vorgängerprogramme mehr als zehn Millionen Teilnehmenden Lebenserfahrungen in einem anderen europäischen Land vermittelt. 2018 konnten zudem die Mittel für das Programm gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent aufgestockt werden.

Mit einem Budget von 2,8 Milliarden Euro war 2018 ein weiteres Rekordjahr. Im Jahresverlauf bezuschusste Erasmus+ über 23.500 Projekte und unterstützte 2018 insgesamt mehr als 850.000 Studierende, Auszubildende, Lehrkräfte sowie Jugendbetreuerinnen und -betreuer bei ihren Mobilitätsmaßnahmen. Fast 10 Prozent der 470.000 Studierenden, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Beschäftigten an Hochschulen, die im Studienjahr 2017/2018 ein Stipendium erhielten, absolvierten ihren Aufenthalt in oder kamen aus einem der Partnerländer von Erasmus+ auf der ganzen Welt.

In Deutschland entsendeten im Jahr 2018 die TU München, die LMU München und die Humboldt-Universität in Berlin die meisten Erasmus-Studenten ins EU-Ausland. Insgesamt gingen 42.398 junge Menschen 2017/18 über Erasmus+ aus Deutschland ins Ausland, gleichzeitig zogen die deutschen Bildungseinrichtungen im gleichen Zeitraum 34.539 Erasmus-Stipendiaten an. Spanien, Frankreich und das Vereinigte Königreich waren die beliebtesten Zielländer.

Erasmus+ unterstützte nicht nur Studierende und Hochschulpersonal, sondern auch 40.000 Lehrkräfte und Schulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, 148.000 Auszubildende, 8.400 Beschäftigte in der Erwachsenenbildung und 155.000 Jugendliche sowie Jugendbetreuerinnen und Jugendbetruer.

Dank einer großen Schnittmenge mit dem Europäischen Jahr des Kulturerbes 2018 befassten sich viele der von Erasmus+ geförderten Maßnahmen mit der Bedeutung des europäischen Kulturerbes.

Seit 2018 unterstützt Erasmus+ auch die Initiative, den Europäischen Bildungsraum bis 2025 Wirklichkeit werden zu lassen. Die Initiative „Europäische Hochschulen“ hilft Hochschuleinrichtungen dabei, neue starke Allianzen zu schließen.

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Quelle: Europäische Kommission Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: EU Themen: Bildung und Hochschulen Förderung

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