StartseiteAktuellesNachrichtenEU beendet Wissenschaftskooperationen mit Russischer Föderation

EU beendet Wissenschaftskooperationen mit Russischer Föderation

Berichterstattung weltweit

Die EU hat als Reaktion auf den andauernden völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine weitere Sanktionen im Bereich der Zusammenarbeit in Forschung und Bildung erlassen. Sie beendete die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen der Russischen Föderation sowie den mit ihnen verbundenen Organisationen. Individualförderungen bleiben möglich.

Mit ihrem fünften Sanktionspaket schränkt die Europäischen Kommission die Zusammenarbeit mit Russland in Bildung und Forschung weiter ein. Nachdem Anfang März zunächst die Zahlungen an öffentliche russische Einrichtungen im Rahmen der Projektförderung ausgesetzt wurden, hat die EU Kommission nun deren vollständigen Ausschluss aus allen laufenden Projekten beschlossen.

In einem Statement teilte die für Forschung zuständige EU-Kommissarin Mariya Gabriel am 8. April mit:

„I have asked my services to terminate ongoing grant agreements and subsequent payments to Russian public bodies or related organisations.“

Die neuen Regelungen betreffen die EU-Förderprogramme Horizont 2020, Horizont Europa, Euratom und Erasmus+.

Die Individualförderung russischer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, etwa im Rahmen der europäischen Mobilitätsprogramme in Bildung und Forschung (Erasmus+, Marie Sklodowska-Curie (MSC), European Research Council (ERC)), ist weiterhin möglich. Ausgenommen davon sind allerdings Personen, gegen welche die EU persönliche Sanktionen verhängt hat.

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Quelle: Europäische Kommission Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Russland EU Themen: Bildung und Hochschulen Förderung Innovation

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EU-Flagge vor blauem Himmel und nationalen Flaggen der Mitgliedsländer

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