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EU fördert Frauen an der Spitze innovativer Tech-Start-ups

Berichterstattung weltweit

Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt 2021 legt die Europäische Kommission ein weiteres Förderprogramm "Women TechEU" für Frauen auf, die Start-ups im Bereich der Spitzentechnologien aufbauen wollen. Das dafür zur Verfügung stehende Budget wird auf zehn Millionen Euro verdoppelt, bis zu 130 Unternehmen sollen so finanziert werden.

Ab sofort und bis zum 4. Oktober 2022 können Vorschläge eingereicht werden. Die für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend zuständige Kommissarin Mariya Gabriel verwies auf die positive Resonanz im Vorjahr, fast 400 Bewerbungen aus der gesamten EU und den assoziierten Ländern hatte das Pilotprojekt verzeichnet.

Die Initiative wird im Rahmen des Arbeitsprogramms "Europäische Innovationsökosysteme" des Forschungsprogramms "Horizont Europa" mit Unterstützung des Europäischen Innovationsrats (EIC) finanziert. Es unterstützt von Frauen geführte Start-ups in der frühesten, risikoreichsten Phase des Wachstums ihres Unternehmens. Neben einem Zuschuss von 75.000 Euro erhalten die erfolgreichen Bewerberinnen im Rahmen des EIC-Programms für Frauen in Führungspositionen Monitoring und Coaching in den Bereichen Führung, Internationalisierung, Geschäftsmodellierung, Umsetzungsstrategie, Markteintritt, Mittelbeschaffung, Verhandlungen mit Investoren und vieles mehr.

Durch die Unterstützung von Frauen geführter Deep-Tech-Start-ups will die Europäische Kommission ein gleichberechtigtes europäisches Deep-Tech-Ökosystem schaffen. Darüber hinaus fördert "Women TechEU" weibliche Führungskräfte in ihren Branchen, aber auch in ihrer Eigenschaft als Entscheidungsträgerinnen. "Women TechEU" ist eine von mehreren EU-Initiativen, die darauf abzielen, Frauen in der Technologie- und Innovationsbranche zu unterstützen und zu fördern, darunter der jährliche EU-Preis für Innovatorinnen und das neue EIC-Programm für Frauen in Führungspositionen.

Zum Nachlesen:

Quelle: Vertretung der EU-Kommission in Deutschland Redaktion: von Hendrik Dellbrügge, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: EU Themen: Fachkräfte Förderung Innovation

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