StartseiteAktuellesNachrichtenEuropäische Kommission veröffentlicht Jahresbericht 2016 zum Erasmus-Programm

Europäische Kommission veröffentlicht Jahresbericht 2016 zum Erasmus-Programm

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Die Europäischen Kommission berichtet zum Ende der Feierlichkeiten anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Erasmus-Programms über die Erfolge des Programms Erasmus+ im Jahr 2016.

Die Mittelausstattung von Erasmus+ wurde gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent aufgestockt, sodass die EU einen Rekordbetrag von 2,27 Mrd. EUR investierte, um 725.000 Europäer mit einem Mobilitätsstipendium zu unterstützen, damit diese im Ausland studieren, ein Praktikum absolvieren, unterrichten, arbeiten oder Freiwilligendienst leisten können. Somit steigt die Zahl der Erasmus+-Teilnehmer auf über 2 Millionen seit Beginn des laufenden Programms im Jahr 2014. 2016 wurden aus den Mitteln des Programms ferner 21.000 Projekte unterstützt, die von 79.000 Organisationen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend durchgeführt wurden. Dies entspricht einem Anstieg von 15 Prozent gegenüber 2015.

Wie die Ergebnisse zeigen, ist Erasmus+ auf einem guten Weg, um das Ziel zu verwirklichen, zwischen 2014 und 2020 3,7 Prozent der jungen Menschen in der EU zu unterstützen. Außerdem wird deutlich, dass das Programm zu einem offenen Europa beitragen kann, in dem die Mobilität von Lernenden die Norm ist, wie von der Kommission in ihrer Mitteilung zur Stärkung der europäischen Identität durch Bildung und Kultur dargelegt.

Aus dem heute veröffentlichten Bericht geht auch hervor, inwieweit Erasmus+ 2016 zur Bewältigung umfassenderer sozialer Herausforderungen beitrug. Hierzu zählen auch Maßnahmen, durch die die soziale Eingliederung gefördert und sichergestellt wird, dass junge Menschen soziale, staatsbürgerliche und interkulturelle Kompetenzen erwerben und ihr kritisches Denken schulen.

  • 2016 wurden mit 200 Mio. EUR aus dem Programm Erasmus+ 1200 Kooperationsprojekte bezuschusst, durch die schwerpunktmäßig Toleranz, Nichtdiskriminierung und soziale Eingliederung gefördert werden.
  • Besonders aktiv war der Bereich Jugend mit Projekten zugunsten von Flüchtlingen, Asylbewerbern und Migranten.
  • Eine spezifische Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen (13 Mio. EUR) wurde veröffentlicht, um die Entwicklung politischer Maßnahmen und Strategien zur Verhütung von Radikalisierung und Gewaltbereitschaft und zur Förderung der Eingliederung benachteiligter Lernender, darunter Menschen mit Migrationshintergrund, voranzutreiben. Im Rahmen der Ausschreibung wurden 35 Projekte finanziert, an denen 245 Organisationen beteiligt sind.

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Quelle: Europäische Kommission Redaktion: Länder / Organisationen: EU Themen: Bildung und Hochschulen Berufs- und Weiterbildung Förderung Fachkräfte

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