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Französisch-Japanische Kooperation im Bereich Materialwissenschaften

Die größte französische Forschungsorganisation CNRS (Centre national de la recherche scientifique), der französische Industriekonzern Saint-Gobain und das japanische Nationale Institut für Materialwissenschaften (National Institute for Materials Science, NIMS) haben in Tsukuba, Japan, ein gemeinsames Forschungslabor (Unité mixte internationale, UMI) für Materialwissenschaften eröffnet. Der französische Botschafter in Japan, Thierry Dana, wohnte der Einweihung bei.

In dem gemeinsamen Laboratory for Innovative Key Materials and Structures (LINK) sollen neue Materialien für die Industriezweige von Saint-Gobain entwickelt werden, insbesondere in den Bereichen Keramik, Granulat, Pulver, Kristalle, Verglasung und Schleifmittel. Die Partner institutionalisieren damit ihre langjährige Zusammenarbeit. Das CNRS und Saint-Gobain haben bereits zwei gemeinsame Labore an Saint-Gobain-Standorten in Aubervilliers und Cavaillon. Das CNRS, die Universität Rennes 1 und das NIMS kooperieren seit mehr als zehn Jahren miteinander. Und Saint-Gobain und NIMS-Forscher arbeiten seit fünf Jahren gemeinsam im Center of Excellence for Advanced Materials, das sich am NIMS befindet.

LINK ergänzt weiterhin folgende, bereits in Japan bestehende UMIs des CNRS: Laboratory for Integrated Micro Mechatronics Systems (LIMMS), Joint Robotics Laboratory (JRL) und das Japanese-French Laboratory for Informatics (JFLI). Saint-Gobain erhofft sich von dem neuen Labor eine Stärkung seiner vorgelagerten Forschung.

Quelle: CNRS Redaktion: von Kathleen Schlütter, Deutsch-Französische Hochschule Länder / Organisationen: Frankreich Japan Themen: Netzwerke Innovation

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