StartseiteAktuellesNachrichtenFU Berlin und Sciences Po: 30 Jahre deutsch-französische Hochschulkooperation

FU Berlin und Sciences Po: 30 Jahre deutsch-französische Hochschulkooperation

Das französische Institut für Politik- und Sozialwissenschaften Sciences Po und die Freie Universität Berlin kooperieren seit 30 Jahren im Studierendenaustausch. Dieses Jubiläum wurde nun mit einem Festakt gefeiert.

Bereits 1984 schlossen das als Sciences Po bekannte Institut d'études politiques de Paris und das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin ihr Abkommen für ein gemeinsames Studienprogramm. Sie sind damit, drei Jahre vor ERASMUS, nicht nur Vorreiter der deutsch-französischen sondern auch der europäischen Hochschulkooperation. Initiiert wurde der Austausch durch den Berliner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Kiersch. Was als reiner Studierendenaustausch begann, wurde 1991 zu einem integrierten Studiengang. Seit 2008 wird das Programm als Doppelmaster mit verschiedenen Spezialisierungsmöglichkeiten und seit letztem Jahr auch als Bachelor angeboten. 2001 hat der integrierte Studiengang das Qualitätslabel der Deutsch-Französische Hochschule (DFH) erhalten. Seitdem fördert die DFH die Studierenden u.a. finanziell bei ihren jeweiligen Aufenthalten im Partnerland.

500 Studierende haben das Programm in den vergangenen 30 Jahren absolviert, 20 neue werden jährlich aufgenommen. "Wir profitieren von den Vorteilen beider Systeme: eine eher wissenschaftlich-theoretische Herangehensweise in Deutschland und eine eher berufsbefähigende an der Sciences Po", fasste der deutsche Studierende Florian Spatz die Vorteile seines Studiengangs zusammen.

Das Jubiläum wurde am 17. Oktober 2014 an der FU Berlin sowie der Französischen Botschaft in Berlin gefeiert. Neben den beiden Hochschulleitern Prof. Dr. Peter-André Alt und Frédéric Mion nahmen insbesondere der deutsche Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt Michael Roth, der französische Botschafter Philippe Etienne sowie der Präsident der DFH Prof. Dr. Patrice Neau teil. Der deutsch-französische Politikwissenschaftler und Lehrer Kierschs Prof. Dr. Alfred Grosser hielt das Grußwort.

Quelle: Le Monde, FU Berlin Redaktion: von Kathleen Schlütter, Deutsch-Französische Hochschule Länder / Organisationen: Deutschland Frankreich Themen: Bildung und Hochschulen

Weitere Informationen

Eine Initiative vom

Projektträger