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Germany Trade & Invest veröffentlicht "Wirtschaftstrends zur Jahresmitte - Russland"

Germany Trade & Invest, die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing, hat im Juni eine Reihe von Artikeln zur russischen Wirtschaft veröffentlicht. Darunter den Bericht "Wirtschaftstrends zur Jahresmitte - Russland".

  • Wirtschaftstrends Jahresmitte 2015 - Russland
    Russlands Wirtschaft schrumpft. Das Schlüsselproblem sind knappe, zu teure Finanzierungen. Investitionen konzentrieren sich auf die Verteidigungsindustrie, die Agrar- und Nahrungsmittelwirtschaft, die Chemieindustrie sowie den Ausbau von Schienenwegen im Süden und Fernen Osten. Finanzmittel für die Bauvorhaben zur Fußball-WM 2018 werden gekürzt. Die sanktionsbedingte Neuausrichtung des Außenhandels auf Partnerländer in Asien verläuft schwieriger als ursprünglich angenommen. (Hinweis: Registrierung notwendig, kostenfrei)

  • Investitionen in Russland sinken
    Der deutsch-russische Außenhandel geht 2015 weiter zurück. Russland kauft weniger Maschinen und Anlagen, aber auch Konsumgüter in Deutschland. Grund ist die eklatante Investitions- und Finanzierungsschwäche, unter der die russische Wirtschaft leidet. Überdies sinkt der private Verbrauch, der viele Jahre eine Wachstumsstütze war. Kredite bleiben vorerst knapp und teuer. Staatskonzerne genießen eine Sonderstellung, wenngleich auch der russische Staat insgesamt weniger investiert.

Zur Bauwirtschaft in Russland

  • Technische Textilien erobern russischen Straßenbau
    Präsident Putin will den Straßenbau in Russland verdoppeln. Doch 2015 gibt es dafür erst einmal 30% weniger Geld. Wenn auch noch die Lkw-Maut-Pläne gestutzt werden, dann könnte sich die Lage an der Finanzierungsfront weiter verschlechtern. Nach wie vor verwenden Russlands Straßenbaukonzerne minderwertige Bitumen. Dafür sind technische Textilien im Kommen. Der Markt für Geogitter wird sich bis 2020 wahrscheinlich verdoppeln. (Kontaktanschriften)

  • Russlands Tiefbau leidet unter der Kürzung der öffentlichen Ausgaben
    Ausgabenkürzungen der föderalen Regierung treffen 2015 den russischen Tief- und Infrastrukturbau hart. Die Finanzmittel für den Bau von Bundesstraßen und Autobahnen wurden um 25% zusammengestrichen. Zu den prioritären Bauausgaben auf föderaler Ebene mit nur wenig oder gar keinen Kürzungen gehören der Ausbau der Schienenstrecken BAM und Transsib. Diese Maßnahmen sind erforderlich, um die Exportkapazitäten für Massengüter in Richtung Asien zu erhöhen.https://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=konjunktur-im-russischen-hochbau-schwaecht-sich-ab,did=1257182.html?im

  • Konjunktur im russischen Hochbau schwächt sich ab
    Russlands Wohnungsbau wird 2015 stagnieren. Öffentliche Vorhaben sollen den drastischen Rückgang privater Bauinvestitionen zumindest teilweise auffangen. Dies schließt Apelle oder gar Vorschriften ein, auf dem Bau Produkte mit dem Label "Made in Russia" zu bevorzugen. Ein generelles Importverbot für Baumaschinen und Baumaterialien ist jedoch nicht geplant. Deshalb bestehen für deutsche Unternehmen weiterhin Lieferchancen.

    https://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=nowosibirsk-baut-infrastruktur-und-wohnflaeche-aus,did=1257184.html?baut
  • Nowosibirsk baut Infrastruktur und Wohnfläche aus
    Nowosibirsk hat eine unglaubliche Anziehungskraft. Die sibirische Metropole ist Russlands drittgrößte Stadt. Ständig entstehen neue Wohnungen. Bürgermeister Lokot investiert in Parks und den öffentlichen Personennahverkehr. Eine vierte Brücke über den Ob soll die bestehenden Brücken entlasten. Die beiden Metrolinien sollen verlängert werden. Der Kommunalbetrieb Gorwodokanal modernisiert die Wassernetze. Zwei neue Müllsortier- und Verarbeitungsanlagen werden gebaut. (Kontaktanschriften)

  • Stadien zur Fußball-WM 2018 in Russland fallen bescheidener aus
    Die bautechnischen Planungen zur Fußball-WM 2018 werden revidiert. Kosten müssen gespart und Bauzeiten gestrafft werden. Gründe sind Haushaltsengpässe und die Importsubstitutionspolitik der russischen Regierung. Die Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Anbieter trüben sich dadurch ein. Doch sie sind nicht komplett chancenlos. Vor allem die Einhaltung der kritischen Zeitvorgaben erfordert Qualitätsanbieter mit Organisationstalent. (Internetanschriften)

Weitere Informationen zu Russland bei Germany Trade & Invest unter: www.gtai.de/russland

Quelle: GTAI Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Russland Themen: Wirtschaft, Märkte

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