StartseiteAktuellesNachrichtenGute Wissenschaft besser machen: VolkswagenStiftung ist Mitglied im internationalen "Research on Research Institute"

Gute Wissenschaft besser machen: VolkswagenStiftung ist Mitglied im internationalen "Research on Research Institute"

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Die VolkswagenStiftung ist als einzige Förderorganisation aus Deutschland Mitglied im internationalen "Research on Research Institute". Dessen anspruchsvolle Mission: Wissenschaftskulturen optimieren. Weltweit.

20 Forschungs- und Förderorganisationen aus 12 Ländern bilden das "Research on Research Institute" (RoRI). Gemeinsam repräsentieren sie Forschungsinvestitionen von jährlich 20 Mrd. US-Dollar. Als einzige Förderinstitution aus Deutschland ist die private VolkswagenStiftung mit Sitz in Hannover Teil dieses Konsortiums. Aufgabe des im September 2019 gegründeten RoRI ist die regionen- und institutionenübergreifende Erforschung der Wissenschaftskulturen:

  • Wie wird Forschung in verschiedenen Ländern finanziert, praktiziert und evaluiert?
  • Auf welche Weise gelangen Förderer zu fairen Entscheidungen?
  • Wie lassen sich Interdisziplinarität, Diversität und Karrierechancen am effizientesten fördern?
  • Wie kann man Forschungskulturen offener, integrativer und wirkungsvoller gestalten?

Jetzt rollt das RoRI seine konkrete Projektarbeit aus. Verschiedene Konsortien aus RoRI-Partnern wie der VolkswagenStiftung initiieren einzelne Projekte, beispielsweise zu Karrierewegen in der Forschung oder Randomisierung in der Forschungsförderung. Das RoRI wird diesen Prozess kritisch begleiten und neue Instrumente, Indikatoren, Finanzierungsmodi und Bewertungsrahmen so entwickeln, dass sie später als Standards auf möglichst viele nationale Wissenschaftskulturen übertragbar sind. Auch der Umgang und die Konsequenzen der hohen Budgets, die aktuell in die SARS-CoV-2-Forschung fließen, werden Gegenstand der Untersuchungen sein.

Dr. Georg Schütte, Generalsekretär der VolkswagenStiftung:

"Die Pandemie hat deutlich gemacht, dass effiziente Forschung heute nur noch global gedacht werden kann, eng vernetzt und im freien Datenaustausch. SARS-CoV-2 hat Innovationen in den Bereichen Forschungsfinanzierung, Evaluierung, Open Science, Peer-Review und Kommunikation in einem atemraubenden Tempo regelrecht erzwungen. Wenn wir daraus die richtigen Schlüsse ziehen, wird unsere gemeinsame Arbeit im RoRI dazu beitragen, die Vielfalt, Flexibilität und Widerstandsfähigkeit der internationalen Forschungssysteme noch robuster zu gestalten. Dadurch würden wir großen Förderer in Zukunft schneller und effizienter handlungsfähig – und erfüllten gleichzeitig unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft noch besser."

Quelle: VolkswagenStiftung/ IDW Nachrichten Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Global Themen: Förderung Netzwerke Strategie und Rahmenbedingungen

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