StartseiteAktuellesNachrichtenHessische Hochschulen intensivieren Zusammenarbeit mit Partnern in Chile und Peru

Hessische Hochschulen intensivieren Zusammenarbeit mit Partnern in Chile und Peru

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Während der Delegationsreise des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier wurden mehrere neue Kooperationsabkommen zwischen den hessischen Hochschulen und Partnerinstitutionen in Chile abgeschlossen.

Ministerpräsident Volker Bouffier wurde auf seiner Reise nach Chile und Peru von einer hochrangigen Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation begleitet. Mitglieder der Wissenschaftsteildelegation waren unter anderem die Präsidenten und eine Vizepräsidentin der Universitäten in Darmstadt, Frankfurt und Gießen sowie der Hochschulen in Darmstadt und Geisenheim. Diese schlossen Kooperationsvereinbarungen: Darunter ein Abkommen zwischen der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Pontificia Universidad Católica de Chile (PUC) sowie zwei Abkommen der Hochschule Geisenheim mit der Universidad de Chile beziehungsweise dem Branchenverband Wines of Chile.

„In einer globalisierten Welt brauchen unsere Hochschulen starke internationale Partner, um ihre Exzellenz in Forschung und Lehre weiter ausbauen zu können und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Chile und Peru sind hierbei ausgesprochen vielversprechende Partnerländer. Zudem bauen unsere Hochschulen mit ihren internationalen Verbindungen wertvolle interkulturelle Brücken – für Wissenschaftler, für Studierende, letztendlich für unsere gesamte Gesellschaft“, sagt der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

An der PUC konnten sich die Mitglieder der von Staatsministerin Lucia Puttrich geleiteten Wissenschaftsteildelegation im Rahmen eines halbtägigen Kolloquiums mit verschiedenen Rektoren führender chilenischer Universitäten über aktuelle hochschulpolitische Fragen in den beiden Ländern intensiv austauschen, dies unter besonderer Berücksichtigung der von Staatspräsidentin Michelle Bachelet geplanten umfassenden Hochschulreform in Chile. Ein besonderer Schwerpunkt in Chile lag auf den Potentialen anwendungsorientierter Forschung, insbesondere bei dem Besuch des Fraunhofer Center for Systems Biotechnology.

Auch in Peru verfolgt der vor wenigen Wochen neu gewählte Staatspräsident, Pedro Pablo Kuczynski, eine bildungspolitische Reformagenda: Peruanische Hochschulen werden vor diesem Hintergrund zunehmend wichtige Kooperationspartner für deutsche Hochschulen in Lateinamerika werden. Ein Gesprächstermin bei Präsident Kuczynski belegt die Bedeutung, die von peruanischer Seite dem Land Hessen und seinen Hochschulen beigemessen wird.

Der wissenschaftliche Teil der Delegationsreise von Ministerpräsident Bouffier wurde von den Leitern der Informationszentren des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Santiago de Chile und in Lima begleitet.

„Ich freue mich, dass die hessischen Hochschulen ihre Beziehungen zu Chile und Peru in einer Zeit eindrucksvoller bildungspolitischer Dynamik in beiden Ländern ausbauen wollen. Der DAAD berät und unterstützt seine Mitgliedshochschulen dabei, so unter anderem mit seinen Stipendienprogrammen für Studierende und Wissenschaftler sowie seinen institutionellen Austauschprogrammen“, sagt Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin des DAAD.

Kontakt

Julia Volz
Leiterin Akademisches Auslandsamt
Justus-Liebig-Universität Gießen
Goethestraße 58
35390 Gießen

Telefon: +49 641 99 12130
Fax: +49 641 99 12138

Quelle: Justus-Liebig-Universität Gießen / IDW Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Chile Peru Themen: Bildung und Hochschulen

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