StartseiteAktuellesNachrichtenHochschule Ulm: DAAD fördert internationalen Master-Studiengang

Hochschule Ulm: DAAD fördert internationalen Master-Studiengang

Die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Partner erfolgt zunächst für den Schwerpunkt Elektrotechnik.

Gut 95.000 Euro stellt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) für die Hochschule Ulm bereit, um die Erprobungsphase des internationalen Master-Studiengangs Systems Engineering and Management zwei Jahre lang zu unterstützen. „Damit ist unsere Kooperation mit dem Rose Hulman Institute of Technology in den USA auf einem guten Weg“, äußert Professor Dr.-Ing. Wolfgang Schroer als verantwortlicher Studiengangleiter auf Ulmer Seite.

Die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Partner aus Terre Haute (Indiana) erfolgt zunächst für den Schwerpunkt Elektrotechnik. In der Erprobungsphase werden von beiden Seiten jeweils lediglich maximal fünf Studierende zugelassen. Der erste Jahrgang ist bereits zum Sommersemester 2012 in Ulm gestartet. Im Wintersemester werden die Studierenden ihr Studium in den USA fortsetzen. Die DAAD-Mittel sind im wesentlichen bestimmt für Stipendien, mit denen die deutschen Studierenden ihre Unterhaltskosten in den USA finanzieren, für die Bereitstellung von Lehrmitteln, für Intensiv-Sprachkurse, um die Deutsch-Kenntnisse der US-Studierenden zu verbessern, und für die Bewerbung des Studiengangs.

Systems Engineering ist als eine Ingenieursdisziplin zu verstehen, die sich mit der Realisierung komplexer technischer Systeme wie mobile Kommunikationssysteme, oder Steuerungssysteme in Anlagen und Fahrzeugen auseinandersetzt. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes, der zum Teil auf mathematischen und Simulations-Modellen beruht, werden entsprechend der Kundenanforderung frühzeitig der Entwicklungsprozess, das Konstruktionsverfahren und die Erzeugung des Endproduktes in allen Einzelheiten definiert. Das Berufsfeld des Systemingenieurs wird von internationalen Aktivitäten geprägt, weshalb neben dem fachlichen Können internationale und interkulturelle Kompetenzen erforderlich sind. Der gemeinsame Studien- und Prüfungsplan ist bereits entwickelt und enthält demzufolge die hierfür notwendigen Komponenten wie Kurse in der jeweiligen Fremdsprache und im Hinblick auf die Geschichte der beiden Partnerländer. Der Unterricht erfolgt für alle in Englisch.

Quelle: IDW Nachrichten / Hochschule Ulm Redaktion: von DLR PT Länder / Organisationen: USA Themen: Bildung und Hochschulen

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