StartseiteAktuellesNachrichtenInternationaler Migrationsausblick 2017: OECD ruft zu stärkerer internationaler Kooperation auf

Internationaler Migrationsausblick 2017: OECD ruft zu stärkerer internationaler Kooperation auf

Berichterstattung weltweit

Die Zuwanderung in die OECD-Länder ist laut der neu erschienen Studie „Internationaler Migrationsausblick 2017“ das dritte Jahr in Folge gestiegen: 2016 lag die Zahl der Menschen, die dauerhaft in den OECD-Ländern bleiben möchten, bei insgesamt 5 Millionen.

Eine der Hauptursachen für diesen Anstieg liegt dem Bericht zufolge in der humanitären Migration, auf welche etwa 1,5 Mio. Zuwanderer entfallen. Ein Drittel entfällt auf Familiennachzug und Migration innerhalb der Europäischen Union. Die quantitativ wichtigsten Herkunftsländer sind der OECD zufolge China, Syrien, Rumänien, Polen und Indien. 2016 wurden in den OECD-Ländern insgesamt 1,6 Mio. neue Asylanträge gezählt.

Gleichzeitig wird im OECD-Bericht festgestellt, dass sich die "Bedingungen für schutzbedürftige Personen, deren Schutzstatus nicht auf der 1951 verabschiedeten Genfer Flüchtlingskonvention beruht", in mehreren OECD-Ländern verschlechtert haben. Den Regierungen des OECD-Raums wird empfohlen, sich auf die Unterstützung von Flüchtlingen mit Bleiberecht bei der Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu konzentrieren.

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Quelle: OECD Redaktion: von Nils Demetry Länder / Organisationen: OECD China Syrien Rumänien Polen Indien Global Themen: Wirtschaft, Märkte Ethik, Recht, Gesellschaft

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