StartseiteAktuellesNachrichtenInternationales Netzwerk zum Studium der nachhaltigen Chemie

Internationales Netzwerk zum Studium der nachhaltigen Chemie

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Das Projekt „DigiChem“ zur Schaffung einer digitalen Lernumgebung für nachhaltige Chemie startet im Februar 2022 mit internationalen Partnern an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (NA-DAAD) fördert das Projekt drei Jahre lang mit insgesamt rund 260.000 Euro.

Kreislaufwirtschaft, Einsatz nachwachsender Rohstoffe, nachhaltige Energie- und Wasserwirtschaft: Die Chemie spielt im Hinblick auf eine nachhaltige Wirtschaft und Gesellschaft eine wichtige Rolle; neue chemische Prozesse müssen entwickelt und bestehende Prozesse an sich verändernde Rahmenbedingungen angepasst werden. Das Thema Nachhaltigkeit hat an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) auch in Studium und Lehre des Fachgebiets Chemie einen hohen Stellenwert. Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnerinnen und Partnern wird daher künftig im Rahmen eines „Erasmus+ Cooperation Partnership“ weiter ausgebaut. Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (NA-DAAD) fördert das Projekt „DigiChem – Creating a digital study environment for sustainable chemistry“ („Schaffung einer digitalen Lernumgebung für nachhaltige Chemie“) unter JLU-Federführung drei Jahre lang mit insgesamt rund 260.000 Euro.

Die Zusammensetzung im wissenschaftlichen Konsortium wurde so gewählt, dass sich die fachliche Expertise der Partnerinnen und Partner in den Fachgebieten Materialwissenschaft, „Green Chemistry“, Energiematerialien, technische Chemie, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit optimal ergänzt. Zum Konsortium zählen außer der JLU die Universität Padua, Italien, die Universität Ljubljana, Slowenien, und die Universität Zagreb, Kroatien. Die gemeinsame Kick-off-Veranstaltung ist für den 23. Februar in Gießen geplant. In den kommenden drei Jahren stehen unter anderem länderübergreifende Projekttreffen, neu konzipierte Lehrveranstaltungen zur Nachhaltigen Chemie an allen vier Standorten sowie gemeinsame Unterrichts- und Lernaktivitäten auf der Agenda.

Die JLU stärkt mit diesem Projekt ihr europäisches Partnernetzwerk. Es bestehen in der Chemie enge fachliche Kooperation mit der langjährigen Partneruniversität in Padua – mit der bereits zwei Doppelmasterprogramme in der Chemie und den Materialwissenschaften erfolgreich aufgebaut wurden – und den Partnern in Zagreb und Ljubljana.

Quelle: Justus-Liebig-Universität Gießen/ IDW Nachrichten Redaktion: von Mirjam Buse, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Italien Kroatien Slowenien EU Themen: Bildung und Hochschulen Förderung Information u. Kommunikation Physik. u. chem. Techn. Umwelt u. Nachhaltigkeit

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