StartseiteAktuellesNachrichteniSPEX: Feinstaubmessungen mit Smartphones in zehn Großstädten

iSPEX: Feinstaubmessungen mit Smartphones in zehn Großstädten

Innovation aus der Praxis

In zehn Städten in Europa wird das vom Observatorium Leiden, Niederlande, entwickelte Projekt ‘iSPEX’ realisiert, um mit Hilfe von Smartphones die Feinstaubbelastung zu messen.

In jeder der zehn Städte - Athen, Barcelona, Belgrad, Berlin, Kopenhagen, London, Mailand, Manchester und Rom - werden 500 bis 1.000 Smartphone-Aufsätze verteilt, die zwischen dem 1. September und dem 15. Oktober bei sonnigem Wetter zweimal täglich eine Messung durchführen sollen. Die Aufsätze, Add ons genannt, werden über die Rückkamera des Mobiltelefons geschoben. Damit werden mehrere Bilder gemacht, die mit Hilfe lichtbasierter Messungen die Feinstaubbelastung in der Luft ermitteln. Die Bilder werden direkt über die iSPEX App auf die iSPEX Webseite hochgeladen. Die Ergebnisse sind für jeden sofort sichtbar, und können über eine Karte auf der Projekt-Homepage eingesehen werden. Die kompletten Daten werden nach Projektende von einem Team von Wissenschaftler ausgewertet und publiziert. Der Ansatz der Einbeziehung der Bevölkerung in die wissenschaftliche Forschung wir gemeinhin als Citizen Science bezeichnet.

Das Projekt ist Teil des "Internationalen Jahres des Lichts" der UNESCO, zur förderung lichtbasierter Technologien, und wird über das EU-Rahmenprogramm zur Förderung von Forschung und Innovation Horizont 2020 finanziert. In Berlin wird die Aktion von MINT Impuls e.V in Zusammenarbeit mit dem Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin koordiniert.

Quelle: Forschungsverbund Berlin e.V. / iSPEX / IDW Nachrichten Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: EU Themen: Umwelt u. Nachhaltigkeit Information u. Kommunikation

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