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Kanada schafft neue Professuren für Spitzenforschung

Berichterstattung weltweit

Insgesamt 80 Mio. CAD (umgerechnet rund 53,2 Mio. EUR) investiert die kanadische Regierung in acht neue Canada Excellence Research Chairs.

Am 17. April hat die kanadische Wissenschaftsministerin Kirsty Duncan angekündigt, umgerechnet gut 53,2 Mio. Euro in acht neue Canada Excellence Research Chairs (CERC) zu investieren. Ziel des Programms ist es, die Reputation Kanadas als weltweites Zentrum für exzellente Forschung und Innovation zu erhöhen. Dafür erhalten acht international renommierte Forscherinnen und Forscher jeweils etwa 65,5 Mio. Euro über einen Zeitraum von sieben Jahren. Ergänzend zu der Förderung durch die Regierung stellt die Canada Foundation for Innovation weitere 1,33 Mio. Euro zur Verfügung.

Um die Diversität unter den Forschenden zu erhöhen, werden fünf der acht CERC an Frauen vergeben, die in ihrem Forschungsgebiet weltweit führend sind. Das Vorgehen ist Teil des umfassenden Kulturwandels der kanadischen Wissenschaftslandschaft, der durch das Ministerium vorangetrieben wird. Die Forscherinnen und Forscher für die Professuren stammen u. a. aus Dänemark, Italien, Deutschland und Finnland und sind in Gebieten wie menschenzentrierter Robotik, Krebsforschung und Klimaforschung tätig.

Das CERC-Programm ist eine Initiative der Canadian Institutes of Health Research (CIHR), des Natural Sciences and Engineering Research Council (NSERC) und des Social Sciences and Humanities Research Council (SSHRC). Die Professuren werden für jeweils sieben Jahre an kanadische und internationale Spitzenforscherinnen und -forscher vergeben und können nicht verlängert werden.

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Quelle: Government of Canada Redaktion: von Alexander Bullinger, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Kanada Themen: Fachkräfte Förderung

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