StartseiteAktuellesNachrichtenKing Charles II Medal der britischen Royal Society für Bundeskanzlerin Angela Merkel

King Charles II Medal der britischen Royal Society für Bundeskanzlerin Angela Merkel

Seit dem 1. April 2010 gehört Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Kreis der Preisträger der King Charles II Medal, die von der britischen Royal Society in London vergeben wird. Sie ist damit die erste Frau und die dritte Regierungschefin überhaupt, der die King Charles II Medal verliehen wird.

Mit der Ehrung werden Kanzlerin Merkels Verdienste um die Förderung der Wissenschaften anerkannt: Nicht nur ihre Unterstützung für die Wissenschaftsförderung in Deutschland, sondern auch ihre Rolle auf europäischer Ebene und bei der wissenschaftsbasierten internationalen Politikgestaltung in Bereichen wie dem Klimawandel wurden besonders hervorgehoben.

Lord Martin Rees, Präsident der Royal Society, sagte während der feierlichen Preisverleihung: „Als ausgebildete Forscherin hat Kanzlerin Merkel ein besonderes Verständnis dafür, welchen Nutzen Wissenschaft und wissenschaftsbasierte Entscheidungen für die Wirtschaft und das Leben der Menschen haben. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat sie sich dazu entschieden, die Ausgaben in Bildung und Forschung in Deutschland bis 2013 auf € 12 Mrd. zu erhöhen. Wir sind hoch erfreut, sie zu einer Zeit ehren zu können, in der internationale Zusammenarbeit immer wichtiger wird – in der Wissenschaft und bei der Lösung der für die Weltbevölkerung bedeutendsten Wissenschaftsfragen.“

Nach Auffassung der britischen Botschaft in Berlin ist die Auszeichnung der Royal Society auch ein klares Zeichen für die Bedeutung von Wissenschaft und Innovation in den bilateralen Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland. Beide Länder sehen in der Stärkung von Wissenschaft und Innovation den Schlüssel zur Bewältigung der Wirtschaftskrise.

In ihrer Dankesrede verwies Bundeskanzlerin Merkel auf vielfältige Kooperationen zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich: „Ich glaube, Großbritannien und Deutschland arbeiten sowohl politisch als auch wissenschaftlich im Bereich der Energieforschung und auch im Bereich der internationalen Rahmenbedingungen für die Bewältigung des Klimawandels in hervorragender Weise zusammen. Wir haben gemeinsam große Erfahrung bei der Entwicklung der Energieversorgung mit Hilfe von erneuerbaren Energien.“ Anders als in der Wissenschaft, wo es gar nichts zähle, etwas zweimal zu sagen, sei es in der Politik erforderlich, mindestens zehnmal dasselbe zu sagen, „bis es eine relevante Menge der Bevölkerung auch wirklich aufgenommen hat.“

Informationen dazu finden sich in den angegebenen Quellen:

Rede der Bundeskanzlerin

Pressemitteilung der Royal Society

Pressemitteilung der Britischen Botschaft in Berlin

Quelle: Internationales Büro (IB) des BMBF (unter Verwendung der o.g. Quellen) Redaktion: von DLR PT Länder / Organisationen: Deutschland Vereinigtes Königreich (Großbritannien) Themen:

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