StartseiteAktuellesNachrichtenKooperationspotenziale in synthetischer Biologie: Delegation der US-Wissenschaftsstiftung NSF besucht Deutschland

Kooperationspotenziale in synthetischer Biologie: Delegation der US-Wissenschaftsstiftung NSF besucht Deutschland

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Die Delegationsreise erfolgte im Rahmen eines neuen Programms der NSF, das Expertengruppen zu ausgewählten Bereichen und Zielregionen für die internationale Kooperation entsendet, um Möglichkeiten für die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technik zu erkunden.

Die National Science Foundation (NSF) gestaltet ihren Ansatz für internationale Partnerschaften um.  Die Auslandsbüros in China, Japan und Belgien werden geschlossen. Hingegen ist das Programm MULTIPLIER (MULTIPlying Impact Leveraging International Expertise in Research Missions) ins Leben gerufen worden, um schneller auf Veränderungen in der globalen Forschungs- und Innovationslandschaft zu reagieren. MULTIPLIER-Missionen konzentrieren sich auf Bereiche der Wissenschaft und Technik, in denen bedeutende Entwicklungen stattfinden und die aus Sicht der USA ein besonderes strategisches Potenzial haben. Die Delegationen werden für jeden Einsatz maßgeschneidert, mit fachlicher und internationaler Expertise, die auf die Mission zugeschnitten sind.

Die erste MULTIPLIER-Mission konzentrierte sich auf die synthetische Biologieforschung in europäischen Forschungseinrichtungen. Synthetische Biologie ist ein aufstrebendes Gebiet, das sich auf die Konstruktion neuer biologischer Systeme konzentriert. Es hat das Potenzial, die Produkte der Gesundheitsbranche, der Landwirtschaft, der Industrie und der Umweltbiotechnologie zu verbessern, zum Beispiel durch die Förderung neuer Arzneimitteltherapien und erneuerbarer Kraftstoffe.

Die NSF-Delegation reiste durch Großbritannien und Deutschland, um sich über Fortschritte in dem Forschungsfeld zu informieren und Bereiche potenzieller Zusammenarbeit zu identifizieren. In Deutschland besuchte die Delegation die Institute der Max-Planck-Gesellschaft für Biochemie in Martinsried und für medizinische Forschung in Stuttgart. Die Reise umfasste auch Treffen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn und die Teilnahme am einem Workshop des Max-Planck-Forschungsnetzwerks MaxSynBio, Europas größter nationaler Initiative für synthetische Biologie.

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Quelle: NSF Redaktion: von Miguel Krux, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: USA Themen: Grundlagenforschung Lebenswissenschaften Strategie und Rahmenbedingungen

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