StartseiteAktuellesNachrichtenLeibniz- Institut für Astrophysik: Kompetenzzentrum innoFSPEC wird im Europäischen Wettbewerb für Wissens- und Technologietransfer gefördert

Leibniz- Institut für Astrophysik: Kompetenzzentrum innoFSPEC wird im Europäischen Wettbewerb für Wissens- und Technologietransfer gefördert

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Das Kompetenzzentrum innoFSPEC (Innovative faseroptische Spektroskopie und Sensorik) des Leibniz-Institut für Astrophysik (AIP) erhält eine Förderung der Europäischen Kommission zur Entwicklung bahnbrechender Technologien für Wissenschaft und Gesellschaft.

Die prämierte Transferidee beruht auf den Leistungen in der Übertragung von Hochtechnologie aus der Astronomie in die Krebsdiagnostik. Ziel ist eine Optikdesignstudie zur Entwicklung eines für klinische Studien geeigneten Prototyps. Das innoFSPEC-Team unter Leitung von Prof. Martin Roth bewarb sich gemeinsam mit dem Industriepartner Winlight Systems (Frankreich) erfolgreich im Attract-Wettbewerb.

In einer einjährigen Förderphase werden nun das Team und Winlight im Rahmen der Transferidee „3D- CANCER-SPEC“ aus einem Laborexperiment zur Krebsdiagnostik, das auf einem Original-MUSE- Spektrographen beruht, ein kompaktes Gerät für Untersuchungen entwickeln. Das Konzept soll in einem wissenschaftlichen Journal und mit einem Vortrag auf der Attract-Abschlusskonferenz im September 2020 in Brüssel der Öffentlichkeit präsentiert werden. Es wird erwartet, dass mit dieser Unterstützung Fördermittelgeber oder Industrieunternehmen die Finanzierung eines medizinischen Geräts vorantreiben.

Hintergrund

Ein erklärtes Ziel im Pakt für Forschung und Innovation ist es, den Austausch der Wissenschaft mit Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Vor diesem Hintergrund haben die großen europäischen Forschungsorganisationen wie das Hochenergielabor CERN, das Röntgenlaserlabor XFEL, oder die Europäische Südsternwarte ESO den Wettbewerb ATTRACT ausgelobt, bei dem Fördermittel von insgesamt 17 Millionen Euro von der Europäischen Kommission bereitgestellt werden. In dem Vorhaben werden insgesamt 170 herausragende Transferideen im Bereich der Technologien von Detektion und Bildgebung prämiert. Dazu zählen vielversprechende Anwendungsinnovationen in Mikroelektronik, Information und Kommunikation oder Lebenswissenschaften und Medizintechnik.

Quelle: Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam/ IDW Nachrichten Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: EU Themen: Förderung Innovation

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