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Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden und Universität Stellenbosch verkünden erste gemeinsame internationale Berufung einer Professur

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Frau Dr. Albena Lederer, Wissenschaftlerin und Abteilungsleiterin am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF), wurde im Rahmen einer gemeinsamen Berufung als Professorin für Analytical Polymer Science an die Universität Stellenbosch, Südafrika, berufen. Für das IPF ist dies die erste internationale gemeinsame Berufung auf eine Professur.

Die Berufung von Frau Dr. Lederer basiert auf langjähriger Zusammenarbeit ihrer Arbeitsgruppe am IPF Dresden mit den Fachkolleginnen und -kollegen in Südafrika und ihrer im Jahr 2017 bereits erfolgten Berufung auf eine außerordentliche Professur im Department of Chemistry and Polymer Science der Universität Stellenbosch. Nach der gemeinsamen Berufung auf eine ordentliche Professur zum 1. Juli 2020 wird Frau Prof. Lederer ihre Tätigkeit in Stellenbosch ausweiten, jedoch weiterhin dem IPF als Forscherin und Leiterin der Abteilung Analytik verbunden bleiben.

Das Modell gemeinsamer Berufungen wird am IPF bereits seit dessen Gründung im Jahr 1992 (Neugründung im Zuge der deutschen Wiedervereinigung als Nachfolgeeinrichtung des früheren Instituts für Technologie der Akademie der Wissenschaften der DDR) erfolgreich praktiziert. Aktuell ist das IPF über sechs gemeinsame Professuren mit der Technischen Universität Dresden verbunden. Damit wird eine besonders enge und synergetische Kooperation in Lehre und Forschung zwischen dem IPF und den Fakultäten Chemie und Lebensmittelchemie, Physik und Maschinenwesen der TUD sichergestellt. Mit der Professur von Dr. Lederer an die Universität Stellenbosch, die strategischer Partner der TU Dresden ist, wurde nunmehr die erste internationale gemeinsame Berufung vollzogen.

Seit vielen Jahren kooperiert Dr. Lederer mit der Arbeitsgruppe von Prof. Harald Pasch an der Universität Stellenbosch. Zuletzt wurde gemeinsam das EU-Projekt USOME (Advanced analysis of polymersome and exosome hybrids for potential application in therapeutics and diagnostics) eingeworben. Sobald es die Pandemiesituation erlaubt, wird Dr. Upenyu Lucky Muza aus Stellenbosch, der bereits für einen mehrmonatigen Zeitraum am IPF zu Gast war, auf Basis eines Individualstipendiums für herausragende junge Forscher im Rahmen der Marie Skłodowska Curie-Maßnahmen für zwei Jahre am IPF forschen. Ab Januar 2021 wird zudem Dr. Anthony Ndiripo mit einem "Georg Forster-Forschungsstipendium für Postdoktoranden" der Alexander-von-Humboldt-Stiftung verliehen für zwei Jahre am IPF arbeiten.

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Quelle: Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. Redaktion: von Anna März, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Südafrika Themen: Bildung und Hochschulen Fachkräfte Netzwerke

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