StartseiteAktuellesNachrichtenMaximale Forschungsstandards für neue Deutsch-Russische Forschungspartnerschaft

Maximale Forschungsstandards für neue Deutsch-Russische Forschungspartnerschaft

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Vom 9. bis 11. November 2015 trafen sich die Partner des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projektes GRAPHITE (German-RussiAn cooperation in Preclinical Transplantation studiEs) an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Grundlagenwissenschaftler, Kliniker und Primatologen sowie Medizinethiker und Experten für die Kommerzialisierung von neuartigen Therapien (ATMPs – advanced therapy medicinal products) arbeiten in dem Projekt zusammen, um eine gemeinsame Forschungskooperation nachhaltig zu etablieren. An dem Projekt beteiligt sind neben dem Team um Professor Dr. Axel Haverich, Leiter der Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover, das Institut für medizinische Primatologie des russischen Bundesministeriums für Wissenschaftliche Organisation (IMP - Institute of Medical Primatology of the Federal Agency for Scientific Organisations) in Sotschi sowie das Deutsche Primatenzentrum in Göttingen.

Ein zentrales Ziel des Projektes ist es, die erforderlichen Rahmenbedingungen – mit starkem Fokus auf regulatorischen und ethischen Aspekten – für eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der präklinischen Entwicklung von innovativen biologischen Herzklappen zu schaffen. „Das IMP in Sotschi soll die erste russische Forschungseinrichtung werden, die nach europäischen Standards für Tierschutz und die Zulassung von Medizinprodukten arbeitet“, sagte Professor Dr. Axel Haverich während des Auftakttreffens. So wollen die Partner langfristig ein gemeinsames Forschungsprogramm mit starkem translatorischen Fokus entwickeln. Das BMBF fördert das Projekt im Rahmen des Abkommens „Wissenschaftlich-Technischer Zusammenarbeit mit Russland“ für zwei Jahre mit rund 18.000 Euro.

Quelle: GRAPhITE Projekt Redaktion: von , DLR Projektträger, Europäische und internationale Länder / Organisationen: Russland Themen: Lebenswissenschaften

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