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Neue deutsch-niederländische Kooperationen in den Geowissenschaften

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Deutsches GeoForschungsZentrum und Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung unterzeichnen Kooperationsvereinbarungen mit TU Delft und Vrije Universiteit Amsterdam

Im Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Potsdamer Telegrafenberg wurden im Rahmen eines Besuchs des niederländischen Königspaars Kooperationsvereinbarungen zwischen dem GFZ und der Technischen Universiteit Delft (TU Delft) sowie zwischen dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Vrije Universiteit Amsterdam unterzeichnet.

Das GFZ und die TU Delft planen eine langfristige strategische Zusammenarbeit, unter anderem in den Bereichen Geothermie, Speicherung von Wärme und bei weiteren Speichermöglichkeiten im Untergrund. Dazu gehört auch der Zugang zur Geothermie-Forschungsplattform Groß Schönebeck des GFZ und zu einer Forschungsstätte auf dem Campus der TU Delft.

Das PIK und die Vrije Universiteit Amsterdam werden mit der Kooperationsvereinbarung ihre Forschungszusammenarbeit auf dem Gebiet der Extremereignisse vertiefen. Geplant ist hier insbesondere der Einsatz von Methoden des Maschinellen Lernens, um Extreme besser vorhersagen zu können. Erreicht werden soll dies durch die Kombination von datengetriebenen Ansätzen mit aktuellen Klima-Computersimulationen.

Außerdem fand ein ganztägiges Treffen einer Delegation von WissenschaftlerInnen und UnternehmerInnen aus den Niederlanden mit VertreterInnen des GFZ und des PIK zur Energieversorgung der Zukunft statt. An sechs Thementischen im Großen Refraktor ging es um die Forschung in den Bereichen Geothermie und unterirdische Speicherung von Kälte und Wärme in Städten, Nutzung und Speicherung von abgeschiedenem Kohlenstoff (Carbon Capture Utilization and Storage CCUS) (alle drei mit GFZ-Beteiligung) sowie Effekte des Klimawandels/Extrem-Ereignisse, Vorteile und Herausforderungen der Dekarbonisierung außerhalb des Energiesektors als auch Transformationswege und Politik für die Dekarbonisierung des Energiesystems (alle drei mit PIK-Beteiligung).

Quelle: Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ/ IDW Nachrichten Redaktion: von Mirjam Buse, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Niederlande Themen: Bildung und Hochschulen Geowissenschaften

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