StartseiteAktuellesNachrichtenNeue Kooperationsvereinbarung der Leibniz-Gemeinschaft und des DAAD verstetigt internationales Stipendienprogramm

Neue Kooperationsvereinbarung der Leibniz-Gemeinschaft und des DAAD verstetigt internationales Stipendienprogramm

Die Leibniz-Gemeinschaft und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) führen ihr gemeinsames Förderprogramm für herausragende internationale Nachwuchswissen-schaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler dauerhaft fort. Das „Leibniz-DAAD-Research Fellowship-Programme“ richtet sich an qualifizierte Postdocs aus aller Welt, deren Promotion noch nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Sie können mit dem Stipendium ein Jahr an einem der 89 Institute der Leibniz-Gemeinschaft forschen.

Bereits im vierten Jahr vergeben die Leibniz-Gemeinschaft und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) Stipendien für einen Forschungsaufenthalt an einem Leibniz-Institut. Gerade wurden wieder 15 Leibniz-DAAD-Postdoktoranden aus Europa und Übersee ausgewählt. Zu diesem Anlass haben der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer, und die Generalsekretärin des DAAD, Dr. Dorothea Rüland, das gemeinsame erfolgreiche Engagement mit einer unbefristeten Kooperationsvereinbarung bestätigt.

Damit stehen auch in Zukunft Stipendien für einjährige Forschungsaufenthalte von exzellenten internationalen Nachwuchswissenschaftlern an einem Leibniz-Institut ihrer Wahl zur Verfügung. Seit Gründung des Programms 2010 wurden insgesamt 60 Forscher gefördert. Die meisten stammen aus Europa (21), Indien (11), China (5) und den USA (4). Die Kosten der Stipendien in Höhe von rund 400.000 Euro pro Jahr werden aus dem Impulsfonds der Leibniz-Gemeinschaft für besondere strategische Vorhaben finanziert. Hinzu kommen die Leistungen des DAAD und der aufnehmenden Institute.

In diesem Jahr gingen insgesamt fast 200 Bewerbungen aus insgesamt 53 Ländern ein. Damit ist das Interesse noch einmal erheblich gewachsen im Verhältnis zu den 118 Bewerbungen im Vorjahr. Nach dem Kriterium der wissenschaftlichen Exzellenz hat eine Auswahljury wieder 15 Kandidatinnen und Kandidaten ausgesucht, die durch die jeweiligen Leibniz-Institute vorab bereits auf ihre Passfähigkeit und die Anschlussfähigkeit ihrer Forschung eingeschätzt worden waren.

„Ich freue mich, dass das Interesse exzellenter Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt an der Leibniz-Gemeinschaft in diesem Jahr wieder so groß ist“, sagt Leibniz-Präsident Prof. Karl Ulrich Mayer. „Das Leibniz-DAAD-Stipendienprogramm nützt den internationalen Nachwuchsforschern und den Instituten der Leibniz-Gemeinschaft gleichermaßen. So profitieren nicht nur die Stipendiaten unmittelbar, sie sind auch wichtige Vermittler internationaler Kontakte in ihre Heimatländer.“

„Das Leibniz-DAAD-Research Fellowship-Programme trägt wesentlich zur Internationalisierung der deutschen Wissenschaft und Forschung bei. Es verknüpft das außerordentlich enge internationale akademische Netzwerk des DAAD mit den hervorragenden Arbeitsbedingungen an den Instituten der Leibniz-Gemeinschaft. Mit der Verstetigung des Programms werden wir auch in Zukunft besonders begabte ausländische Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher als Freunde und Partner für Deutschland gewinnen“, sagt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist für die Leibniz-Gemeinschaft und den DAAD die Eigenständigkeit der Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Projekte im Vorfeld mit den Leibniz-Instituten ihrer Wahl abstimmen.

Quelle: Leibniz-Gemeinschaft / IDW Nachrichten Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Global Deutschland Themen: Förderung Fachkräfte Bildung und Hochschulen

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