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Niedrige Frauenquote in nationalen Wissenschafts-Akademien

Berichterstattung weltweit

Laut der Bekanntmachung des Globalen Netzwerkes von Wissenschaftsakademien IAP konnte in 69 ihrer Mitgliedsakademien eine Frauenquote von lediglich 12 % festgestellt werden. In 30 Akademien lag der Anteil sogar bei 10 % oder weniger.

Zu den Akademien mit dem größten Frauen-Anteil gehören die Cuban Academy of Sciences (27 %) und die Caribbean Academy of Sciences (26 %), gefolgt von den nationalen Bildungsstätten in Mexico, Nicaragua, Peru, Uruguay and Honduras. Die meisten Akademikerinnen finden sich in den Geisteswissenschaften (16 %), in der Biologie (15 %) und in der Medizin (14 %). Am wenigsten vertreten sind sie in der Mathematik (6 %) und im Ingenieurswesen (5 %).

In dem Bericht "Women for Science: Inclusion and Participation in Academies of Science", der von der Academy of Science of South Africa (ASSAf) veröffentlicht und von der IAP unterstützt wurde, wird darauf hingewiesen, dass der Anteil an Biologinnen und Chemikerinnen in den Studiengängen zugenommen hat, aber nach wie vor nur wenige Frauen Führungspositionen einnehmen.

Zu den Akademien mit einer vergleichsweise hohen Frauenquote in ihrem Vorstand gehören die National Academy of Sciences in den USA und die Akademien in der Schweiz (47 %), den Niederlanden (43 %), Großbritannien (40 %), Kuba (40 %), Kanada (38 %) Panama (38 %) und Irland (36%).

Zum Nachlesen:

Quelle: Global Network of Science Academies IAP Redaktion: Länder / Organisationen: Global Themen: Ethik, Recht, Gesellschaft Fachkräfte

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