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QS-Hochschulranking 2021: Rangliste nach Fachbereichen veröffentlicht

Berichterstattung weltweit

Die 11. Ausgabe des QS-Universitätsrankings nach Fachrichtungen zeigt die besten Universitäten in 51 verschiedenen Fächern in fünf Fachbereichen. Das chinesische Hochschulwesen setzt seinen Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fort und auch russische Universitäten erreichen zunehmend mehr Positionen in den Top 20.

Für das diesjährige Ranking wurden fast 14.000 einzelne Universitätsprogramme von 1.440 Universitäten an 85 Standorten auf der ganzen Welt analysiert. Unter den Ländern mit Top-50-Programmen dominieren nach wie vor die USA (33 %), gefolgt vom Vereinigten Königreich (15 %), Australien (8 %) und Kanada (6 %).

Zwei Universitäten stechen in diesem Jahr erneut hervor: Die Harvard University und das Massachusetts Institute of Technology (MIT) wurden beide in jeweils zwölf Fächern zur besten Universität der Welt gewählt. Die Position des britischen Hochschulsektors bleibt stabil: Insgesamt 13 von 51 Fach-Ranglisten werden von britischen Universitäten angeführt, wovon fünf auf die University of Oxford entfallen. Die größte Anzahl von Top-50-Fachabteilungen einer einzelnen Einrichtung hat die kanadische University of Toronto. Das europäische Hochschulwesen verzeichnet weiterhin einen hohen Anteil von guten Studiengängen, jedoch fielen 1.404 Studiengänge im Rang im Vergleich zum Vorjahr, während nur 860 stiegen. Deutsche Universitäten konnten vereinzelt gute Postitionen in den verschiedensten Kategorien erreichen.

Chinesische Universitäten konnten insgesamt einen neuen Rekordwert in den Top-50 erreichen: Rund 126 chinesische Studiengänge gehören zu den 50 besten der Welt in ihrem Fach, im Jahr 2020 waren es noch 100. Auch Russlands Universitäten konnten sich verbessern und haben im neuesten Ranking 47 Fachbereiche, die unter den globalen Top 100 rangieren, verglichen mit 22 im Jahr 2018. Einen Aufschwung erlebte auch das Hochschulwesen in Saudi Arabien, welches ein Drittel der in die Bewertung eingeflossenen Studiengänge im Mittleren Osten darstellt: 43 % der bewerteten Studienprogramme stiegen im Rang und nur 2 % verschlechterten sich.

Dagegen verzeichneten Australien, Japan, Indien und die Universitäten Südamerikas und Afrikas eher schlechtere oder gleich bleibende Ergebnisse.

Das Ranking wird vom britischen Bildungsanbieter QS Quacquarelli Symonds durchgeführt und bezieht verschiedene Indikatoren der Forschungsstärke von Hochschulen ein, dazu gehören das akademische Ansehen, Publikationen und Zitationen einzelner Veröffentlichungen sowie der Ruf der Absolventinnen und Absolventen bei Arbeitgebern.

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Quelle: QS, University World News Redaktion: von Anna März, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Global Themen: Bildung und Hochschulen

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