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Spanien: Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation soll besser evaluiert werden

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Die beiden für Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEuI) zuständigen Ressorts unterzeichneten am 15. Oktober eine Vereinbarung mit dem Ziel, die wissenschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Wirkungen öffentlicher Förderung stärker zu erfassen und dadurch verbesserte evidenzbasierte Instrumente bereitzustellen.

Die Vereinbarung erweitert eine im Oktober 2014 diesbezüglich getroffene Übereinkunft und wurde seitens des Industrieministeriums vom Staatssekretär für Informations- und Kommunikationstechnologien, Víctor Calvo-Sotelo, sowie seitens des Ministeriums für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit von der Staatssekretärin für FuEuI, Carmen Vela, unterzeichnet.

Die mit der sogennanten "Erac Peer Review" des spanischen FuEuI-Systems beauftragte Sachverständigengruppe hatte u.a. die Etablierung einer soliden Evaluationskultur und den Ausbau der Informationsbasis zur Bewertung von Vorhaben hinsichtlich anfänglicher Zielsetzungen, Effizienz und Effektivität empfohlen.

Die Vereinbarung zwischen den beiden Ressorts umfasst drei Handlungsfelder:

  • ex ante und ex post Informationsaustausch zu guter Praxis in der Forschungsförderung;
  • gemeinsame Entwicklung eines "technologisch fortgeschrittenen Umfelds" für die Kooperation in der Evaluation von FuEuI-Projekten;
  • gemeinsame Erkundung und Nutzung potenzieller technologischer Anwendungen zur Förderung des Transfers von der Forschung in die Industrie, insbesondere in den Informations- und Kommunikationstechnologien.

Quelle:
Ministerio de Economía y Competitividad (15.10.2015): El Gobierno incrementará la medición e impacto de las ayudas a la I+D+i

Redaktion: von Miguel Krux Länder / Organisationen: Spanien Themen: Förderung Strategie und Rahmenbedingungen

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