StartseiteAktuellesNachrichtenStarke Achse zwischen Freiburg und Strasbourg: Forschungskollegs fördern gemeinsame Forschergruppen

Starke Achse zwischen Freiburg und Strasbourg: Forschungskollegs fördern gemeinsame Forschergruppen

Vier Forschergruppen aus unterschiedlichen Disziplinen von der Philologie über die Mathematik bis hin zu den Lebenswissenschaften werden ab Oktober 2013 ihre Projekte an beiden Forschungskollegs gemeinsam umsetzen.

Die Gewinner der ersten gemeinsamen Fellowship-Ausschreibung zwischen dem Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) und dem University of Strasbourg Institute for Advanced Study (USIAS) stehen fest: Vier Forschergruppen aus unterschiedlichen Disziplinen von der Philologie über die Mathematik bis hin zu den Lebenswissenschaften werden ab Oktober 2013 ihre Projekte an beiden Forschungskollegs gemeinsam umsetzen. Die Gruppen umfassen jeweils Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Freiburg und Strasbourg und werden für einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert.

Die Albert-Ludwigs-Universität und die Université de Strasbourg sind seit 1989 in der Europäischen Konföderation der Oberrheinischen Universitäten (EUCOR) eng verbunden. „Diese Schlüsselpartnerschaft mit Strasbourg wollen wir weiter ausbauen, um einen grenzüberschreitenden Campus für Forschung und Lehre am Oberrhein zu schaffen“, sagt Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg. „Die Einrichtung gemeinsamer Forschergruppen des FRIAS und des USIAS ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg, den wir zusammen beschreiten wollen.“

Prof. Dr. Werner Frick, Sprecher des FRIAS-Direktoriums, freut sich ebenfalls über den Erfolg: „Die Grenzlage ist für Freiburg eine große Chance, das FRIAS kann hier mit Gewinn für die gesamte Wissenschaftslandschaft Baden-Württembergs neue Akzente setzen.“ Prof. Dr. Hermann Grabert, stellvertretender Sprecher des FRIAS-Direktoriums, ergänzt: „Neu ist, dass wir damit Kooperationen in einer sehr frühen Phase der Zusammenarbeit fördern können. Dies wird Strasbourg und Freiburg eng verbinden, mit Gewinn auch für Lehre und Studium.“

In einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren wurden aus rund 30 eingegangenen Bewerbungen vier Anträge, die die Expertise beider Standorte auf neue Weise verbinden, ausgewählt. Die gemeinsame Ausschreibung erfolgte im Februar 2013 und gründet auf einer Kooperationsvereinbarung zwischen den benachbarten Universitäten. Die hohe Qualität der Anträge und die große Resonanz belegen das Potenzial und den Stellenwert des Programms, das grenzüberschreitende Forschungskooperationen im Oberrheinraum fördern und Expertise aus beiden Orten gewinnbringend zusammenbringen möchte. Eine künftige Einbeziehung der Universität Basel wird angestrebt.

Die erfolgreichen Anträge sind:

  • Prof. Dr. Ralf Reski, Pflanzenbiologie, Universität Freiburg, und Dr. Danièle Werck-Reichhart, Institute of Plant Molecular Biology (IBMP), Strasbourg: „METABEVO. Evolution of the plant phenolic metabolism: a search for new strategies to improve biofuel production
  • Dr. Mei Li, Institute of Genetics and Molecular and Cellular Biology (IGBMC), Strasbourg, und Dr. Jianying Yang, Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik Freiburg: „In vivo visualizing the dynamics of cytokine-targeting cells
  • Prof. Dr. Joachim Grage, Skandinavistik, Universität Freiburg, und Dr. Thomas Mohnike, Department of Scandinavian Studies, Universität Strasbourg: „Building the North with words. Geographies of scientific knowledge in European philologies 1850–1950”
  • Prof. Dr. Carlo Gasbarri, Mathematik, Universität Strasbourg, Prof. Dr. Stefan Kebekus, Mathematik, Universität Freiburg, und Dr. Gianluca Pacienza, Mathematik, Universität Strasbourg: “Rational Points, Rational Curves and Automorphisms of Special Varieties

Kontakt:

Dr. Carsten Dose
Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)
Albert-Ludwigs-Universität
Tel.: 0761/203-97404
E-Mail: carsten.dose(at)frias.uni-freiburg.de

Quelle: IDW Nachrichten / Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau Redaktion: von DLR PT Länder / Organisationen: Frankreich Themen: Bildung und Hochschulen

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